Destiny 2: Saison 7 – Neuer Raid startet bereits an Tag Eins

Es ist offiziell: Ab dem 4. Juni 2019 startet die Saison der Opulenz und Bungie hat im aktuellen TWAB Details für den neuen Raid bekanntgegeben.

Dieses Mal wählt Bungie einen anderen Ansatz. Jahrespass-Besitzer haben die Möglichkeit, sich bereits an Tag Eins dem neuen Raid „Krone des Leids“ zu stellen. Ein Ereignis, welches zuletzt im Dezember 2014 stattgefunden hat – Der Raid „Crotas Ende“ in Destiny 1 mit dem Start der neuen Erweiterung.

Somit gibt es einige essentielle Informationen:

  • Das empfohlene Powerlevel für den ersten Encounter liegt bei 715
  • Die Raids „Letzter Wunsch“ und „Geißel der Vergangenheit“ werden nicht verfügbar sein, bis „Krone des Leids“ geschafft wurde. Dadurch können sich Spieler, die einen Vorrat ätherischer Schlüssel besitzen, keinen Vorteil verschaffen
  • Primusbestimmtheit wird an Tag Eins auf zwei Ladungen je Charakter zurückgesetzt

Das Rennen beginnt

Hüter haben theoretisch bis zu 6 Stunden Zeit um zu leveln, bevor der Raid am 4. Juni um 1:00 MESZ startet. Man mag sich die Frage stellen, was Bungie hierzu bewegt hat, eine andere Richtung einzuschlagen. Nun, rückblickend zum Raid „Geißel der Vergangenheit“ hatte das Rennen um den World’s First einen faden Beigeschmack.
Dies war dem Umstand geschuldet, dass viele Hüter bereits ein hohes Powerlevel hatten, indem sie unter anderem Beutezüge aufhoben um sich einen Vorteil zu verschaffen. Dadurch wurde ein Teil der typischen Raid-Erfahrung an Tag Eins eliminiert: Underleveled, der Mechanik des Raids als auch der Sandbox ausgesetzt zu sein.
Das empfohlene Powerlevel für den ersten Encounter liegt, wie bereits erwähnt, bei 715 und wird sich – ein Blick in die Glaskugel – eventuell bis auf 740 erhöhen. Bungie geht wahrscheinlich davon aus, dass es Hütern mit gutem RNG gelingt, ein Powerlevel von 705-710 zu erreichen, bevor der Raid offiziell startet.

Gedankengänge über die neue Situation

PRO:
Es ist defintiv positiv, dass Bungie versucht, die Sandbox-Herausforderung und die Komplexität des Raids aufrechtzuerhalten, indem gewisse Exploits unterbunden werden, wie beispielsweise das Stapeln von Beutezügen, um die Progression ein wenig zu verlangsamen. Dies macht das Rennen um den World’s First definitiv kompetitiver. Es gefällt mir, dass mehr Hüter in der Lage sein werden, an diesem Wettbewerb teilnehmen zu können. Schließlich kann sich nicht jeder einfach so eine Woche frei nehmen, um drei Tage lang intensiv zu grinden um schließlich am vierten Tag in den Raid zu gehen. Die Vorbereitungen hingegen an einem Tag treffen zu können, ist für den Durchschnitts-Hüter etwas wahrscheinlicher.

CONTRA:
Was mir nicht gefällt, ist, dass einige Hüter immer noch einem gewissen Grad RNG und sogar Download-Geschwindigkeiten unterliegen. Gerade RNG ist immer noch ein viel zu einflussreicher Faktor. Mächtiger Loot ist nicht beinflussbar. Wenn der Mega-Grind nur sechs Stunden anstatt drei Tage beträgt, bedeutet das, dass es sehr schmerzhaft ist, Duplikate zu bekommen. Drei Tage sind durchaus ausgleichbar, aber mit nur sechs Stunden zum Grinden ist ein Ausgleich eher schwierig.
Schließlich gibt es noch die Download-Geschwindigkeit. Diejenigen mit schlechtem Internet müssen sich etwas mehr Zeit nehmen, bis der Download abgeschlossen ist. Eine Stunde von insgesamt 72 zu verpassen, ist keine große Sache – eine Stunde von sechs zu verpassen aber definitiv.

 

Dies sind meine Gedanken. Was denkt ihr über die neuen Rahmenbedingungen zum Start des neuen Raids? Lasst es uns bitte in den Kommentaren wissen, sowie auf Facebook und auf Twitter.

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