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Sechs Monate Destiny 2 – Zeit für einen Vergleich – D1 vs. D2

Seit einem halben Jahr wissen wir, was Bungie mit Destiny 2 angestellt hat. Zeit, zurück zu blicken und einen Vergleich zu ziehen. Dies ist Destiny 1 vs. Destiny 2 und was hoffentlich einmal daraus wird.

Destiny 2 ist inzwischen über ein halbes Jahr draußen und zugegebenermaßen nicht das, was sich die meisten Spieler nach dem Erfolg von Destiny 1 erhofft hatten.
Doch „war früher wirklich alles besser„?

Wir werfen einen Blick in die Vergangenheit des Destiny Franchise und schauen, was wir in der Zukunft noch erwarten dürfen.

Hier sind fünf Vergleiche zwischen Destiny 1 und Destiny 2.

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Story

Destiny 1

Die Story von Destiny 1 war, sagen wir mal „naja“ – und wenn es klar seine Gründe gab, weshalb Bungie keine „Vollwertige“ Story mit Destiny 1 ausliefern konnte, so hätten Sie theoretisch 3 Jahre Zeit gehabt an die halbfertige Story von Destiny 1 Vanilla anzuknüpfen und uns etwas geben können, mit dem wir uns verbinden können. Wer von uns wollte beispielsweise nicht wissen wer der „Exo-Stranger“ ist und mit wem sie auf der Venus gefunkt hatte bevor sie verschwand? Jeder! Und klar, es gibt jede Menge Lore um die Geschichte von Destiny, doch nur wenige Spieler investieren die Zeit außerhalb der eigentlichen Story weiter ins Detail zu gehen. Dazu hätte die Story von D1 einfach diesen gewissen „WOW“-Effekt haben müssen der den Spieler so sehr fesselt, dass er unbedingt weiterlesen will.

Destiny 2

Hier hat Bungie sichtlich aus „den Fehlern der Vergangenheit“ gelernt und uns von Beginn bis Ende eine Story gegeben die einem Faden gefolgt ist. Und auch wenn DLC 1 und DLC 2 (so sieht es aktuell zumindest aus) nicht direkt diesem Faden folgen, sondern mehr eine Parallel-Story aufbauen, haben wir z. B. durch den Raid oder so kleine Verbindungen wie die „Überlebenden Kabale der Allmacht auf Merkur“ noch immer eine Verbindung zur Haupt-Story.

Wir hoffen, dass Bungie sich für das kommende Content weitere Details zur Haupt-Story überlegt hat und die ganze Geschichte am Ende einen Sinn ergibt.

Waffensystem

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Eine der größten Änderungen zwischen Destiny 1 und Destiny 2 stellt vmtl. das geänderte Waffensystem dar.
Während wir in Destiny 1 noch zwischen „Primär“ und „Sekundär“ unterscheiden konnten und je nach Spiel-Situation z. B. zwischen Sniper oder Schrotflinte wechseln konnten, wurde dieses System mit dem Release von D2 komplett abgeändert und über den Haufen geworfen.

Sniper und Schrotflinten finden sich jetzt im gleichen Slot wie ein Raketenwerfer und Munition für diese ist, zumindest im PVP, naja – Sagen wir mal „Mangelware“ – und Munitions-Synthesen gehören leider genauso der Vergangenheit an, wie Zufalls-Perks / Random-Rolls auf unseren Waffen. Doch zumindest hier gibt es Hoffnung. So hat Bungie in seiner selbstgesteckten Road-Map für September die Einführung von Zufalls-Perks angekündigt womit sich D2 ein großes Stück in Richtung D1 bewegen würde und vielen Spielern endlich das geben würde, was D1 so viel Immer-wieder-Spiel-Wert gegeben hat. Der Grind nach immer besseren Waffen. Bleibt zu hoffen, dass Bungie hier auch wirklich das veröffentlichen wird, was alle hoffen.

PVP

Destiny 1

Man muss kein Fan des Schmelztiegel gewesen sein, doch eines hatte Destiny 1 auf jeden Fall, was Destiny 2 leider fehlt. Das gute Gefühl nach einem Sieg und die anhaltende Hoffnung, „dass das jetzt die Runde ist in der ich die perfekte Eyasluna bekomme“. Die Menge an verfügbaren Spiel-Modi haben hier sicherlich ebenfalls geholfen. Wenn man mal keine Lust auf das Gemetzel in „Kontrolle“ hatte, konnte man einfach die Playlist wechseln und in einigen Runden Rumble „entspannen“.

Destiny 2

Ranking im Schmelztiegel

Destiny 2 hatte dies am Anfang verpasst und erst kürzlich Frei-für-alle wieder als Spiel-Modus eingeführt. Wirklich ersichtlich, weshalb man dies nicht von Anfang an im Spiel hatte, ist es leider nicht und Bungie mag seine Gründe hierfür gehabt haben, doch hier hätte man schon vor Monaten reagieren können und der Community zumindest etwas zurückgeben was man mit dem Release von D2 entfernt hatte.

Eisenbanner und Trials sind quasi 1:1 das gleiche wie in Destiny 1 – Eine Ansammlung von Spielern die spielen, als würde „ihr Leben davon abhängen„.

Und für genau diese Gruppe von Spielern führt Bungie nun endlich etwas ein, was dem PVP spielen einen wirklichen Sinn verleit. Ranked-Playlists (wir berichteten).

Endlich können sich Spieler nicht nur innerhalb eines Spieles mit anderen Spielern oder innerhalb eines Trials-Wochenendes mit anderen messen, sondern können nun im Ranked-Play ihren Weg an die Spitze beginnen.

Dies sorgt auf jeden Fall für viel Wiederspiel-Wert im PVP-Modus und ist vmtl. die erste große Sache aus Destiny 2, die wir uns bereits zu Destiny 1 Zeiten gewünscht hätten.

Exotics

Wer erinnert sich nicht an den Moment, als er seinen ersten Gjallarhorn in der Hand hatte? Zugegeben, wer ihn wie ich in der 2. Woche von Xur gekauft hatte, war von seinem Kauf nicht direkt überzeugt und musste sich erstmal Häme seiner Mitspieler anhören „wieso man einen Exotic-Slot mit einer Heavy vergeuden sollte„. Little did they know 😀

Gjallarhorn wurde schnell zur Meta im Spiel und Raid-Gruppen-Suchen mit „Suchen Spieler für Raid-Boss, muss Gjallarhorn haben“ gehörten zum Standard.
Es gab lange Zeit keine Antwort auf die Macht des Gjallarhorn im PVE so, dass Bungie mit dem Release von DLC Nr. 3 einfach entschied. Jeder bekommmt einen Gjallarhorn, dann kann sich keiner mehr beschweren, dass der zu mächtig sei.

Eine Ähnliche Strategie fährt Bungie in Destiny 2. Nur, dass sich 1. keine exotische Waffe wirklich „mächtig“ bzw. „OP“ anfühlt und 2. Bungie in einem solchem Fall bereits gezeigt hat, dass man einfach schnell mit einem Update alle anderen Waffen auf diese Stufe anheben kann um die Macht zu „unterdrücken“.

Aber sind wir mal ehrlich. Exotische in Destiny 2 zu finden ist schon seit beginn nichts besonderes mehr. Entweder hat Xur sie jede zweite Woche dabei oder man findet sie wie Sand am Meer. „Exotisch“ in Destiny 1 ging anderst.

Raids

Zwar ist bis jetzt nur ein Raid in Destiny 2 verfügbar, jedoch kann man bereits jetzt sagen. Bungie hat von Crota & Co. gelernt und der Leviathan-Raid fühlt direkt von Beginn an wie ein echter Raid an.

In Destiny 1 hatten die Raids zwischenzeitig völlig an Bedeutung verloren, da das benötigte Licht-Level lange Zeit nicht angehoben wurde. Umsomehr freuen wir uns, dass Bungie die Destiny 2 „mit seinen Hütern mitwachsen“ lassen will.

Bleibt abzuwarten, was die weitere Zukunft für Destiny bereithält. Es ist noch ein weiter Weg um das zu erreichen was sich die meisten erhofft hatten. Ein Destiny 1 Version 2.0 🙂


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