Tipps und Tricks zum richtigen Wäschewaschen

Noch unerfahren im Umgang mit der Waschmaschine? Oder tauchen immer wieder die gleichen Probleme wie ausgeleierte Bündchen, verformte oder verfärbte Kleidungsstücke auf? Das muss nicht sein. Mit einfachem Grundwissen wird die Wäsche sauber, rein und bleibt gut erhalten.

Vorsortieren ist das A und O

Nicht jedes Kind wird mit lustigen Spielen einfach in die Hausarbeit integriert und lernt so schon früh die wichtigsten Regeln. Jugendliche hängen auch meist mehr beim Zocken vor dem PC oder sind mit Freunden unterwegs, als dass sie sich im Haushalt mit einbringen. Spätestens in der ersten eigenen Bude taucht aber dann das Problem auf, wie man eigentlich am besten Wäsche wäscht. Da ist folgendes Grundwissen ideal: Stoffe aus ähnlichen Farben und Materialien sollten zusammen gewaschen werden. Daher empfiehlt es sich, schon vorab die Wäsche zu sortieren. Dazu eignen sich Wäschekörbe oder Wäschesäcke besonders gut. Sie können entsprechend gekennzeichnet sein, um das Sammeln einer Wäscheart zu erleichtern. Gerade wenn von einer Kategorie nicht viel in einer Woche zusammen kommt, lohnt sich eine solche Sortierung. Etiketten helfen bei der richtigen Wahl der Temperatur und Waschart. Ein Voll- und ein Feinwaschmittel reichen in den meisten Fällen aus.

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Spezialfall Unterwäsche

Unterwäsche wird direkt auf empfindlicher Haut getragen. Deshalb sollte sie immer hygienisch sauber sein. Generell gilt dabei, dass Slips und Boxershorts ab einer Temperatur von 60 Grad entsprechend rein werden. Egal ob Unterwäsche für Herren, Damen oder Kinder – landen alle Wäschestücke einer Familie in einer Trommel, sollte diese Temperatur niemals unterschritten werden. Weiße Baumwollunterwäsche verträgt sogar Kochwäsche bei 90 Grad und einem normalen Vollwaschmittel. Farbige Unterhosen mögen jedoch maximal 60 Grad. Sind die Wäschestücke aus besonders feinem, empfindlichem Stoff, dürfen sie lediglich mit 40 Grad gewaschen werden. Hier sollte jedoch ein zusätzliches Hygienewaschmittel mit in die Trommel gegeben werden. Das empfiehlt sich übrigens ebenso für atmungsaktive Sportwäsche, damit Bakterien verschwinden, die empfindliche Membranoberfläche aber erhalten bleibt. Für teure Dessous wird Handwäsche mit einem Feinwaschmittel empfohlen. Bei empfindlicher Haut sollte man möglichst auf Weichspüler verzichten.

Besondere Wäschestücke

BHs mit eingearbeiteten Bügeln sollten in einem Wäschenetz bei maximal 30 Grad gewaschen werden. Hier gilt ebenso wie bei anderen Verschlüssen wie Reißverschlüssen oder Knöpfen: immer geschlossen in die Waschmaschine. Wird Kleidung mit langen Bändern gewaschen wie etwa Schürzen, sollten diese unbedingt vor dem Waschen zu einer großen Schleife zusammengebunden werden, da sie sich sonst stark mit anderen Dingen verheddern. Alternativ kann auch hier ein Wäschesack genutzt werden, ebenso übrigens für Strumpfhosen. Ein weiteres leidiges Thema ist das Waschen von Spannbettlaken. Sind viele weitere kleine Teile mit in der Waschtrommel, sammelt sich alles darin in einem riesigen Klumpen. Abhilfe schafft, nur Bettwäsche zu waschen oder die Spannbettlaken in einen Kissenbezug zu stecken.

Fazit

Eine Vorsortierung hilft bei der Bewältigung der Wäscheberge. Um hinterher unliebsame Überraschungen zu vermeiden, sollte sich immer an die Waschanleitung im Etikett gehalten werden. Handtücher und körpernahe Kleidung müssen immer bei höheren Temperaturen gewaschen werden. Ist dies aufgrund des Materials nicht möglich, helfen Hygienespüler, die zusätzlich zum Waschmittel eingesetzt werden, trotzdem alles hygienisch rein zu bekommen. Empfindliche Teile wäscht man besser in einem Wäschenetz.

Foto von Tima Miroshnichenko von Pexels