Dataminer entdecken neue Gegner und eine dunkle Vorhut – Destiny 2

Wann immer es Spoiler im Destiny-Universum gibt, sie wissen als erstes davon. Die Rede ist von Dataminern. Sie entdecken immer wieder Quests und Missionen sowie neue Items. Diese wurden im Spiel meistens noch nicht aktiviert.
Auch dieses Mal haben Dataminer sehr interessante Details über Waffen, eine neue Gegnerasse und eine geheime Ehe in den Spieldateien entdeckt. Mehr dazu lest ihr nachfolgend.

Wer sind die „Veil“?

Erst vor kurzem haben Dataminer die Rohversion einer Cutscene entdeckt, welche ihr beim Abschluss der neuen Mission „Coup de Grace“ erhaltet. Auch dieses Mal spricht der User „Monteven“ über Spoiler im Spiel bzw. Details aus dem Quellcodes.

destiny - darkness
Wer verbirgt sich hinter der Dunkelheit?

Dass wir irgendwann der mysteriöse Dunkelheit physisch gegenüberstehen werden, ist quasi ein offenes Geheimnis. Auch der Name „Veil“, auf deutsch „Schleier“, fällt in den Foren immer wieder. Sie werden von der Community mit der Dunkelheit in Verbindungen gebracht.

Bungie selbst nutzt den Namen „Veil“ als Bezeichnung für verschiedene Objekte im Spiel. So fanden Dataminer den Namen „ms-veil-statue“ als Datennamen für die große Statur auf dem Mond. Jene mit der auch Eris Morn kommuniziert. Ähnlich werden die mysteriöse Pyramidenschiffe von Bungie betitelt. Sie sind als „veil_ship“ in den Spieldateien zu finden. In verschieden Concept Arts tauchen sie ebenfalls auf.

The Veil - Der Schleier
Concept Art – „Veil“

Die dunkle Vorhut

Die Vorhut begleitet uns schon seit Destiny 1 auf unseren Missionen. Sie stehen, wie kein anderer für Ordnung und Frieden in der letzten Stadt. Neben Ikora Rey und Cayde-6 (ermordet von Uldren Sov), steht Commander Zavala für die Menschen ein.
Die Stadt zu beschützen ist sein oberstes Gebot.

Doch neben der Vorhut entdeckten Dataminer, in den Codes von Destiny, nun die dunkle Vorhut. Zu ihnen zählen wohl, Eris Morn, die Fremde Exo und der Vagabund.

Fremde Exo
Die Fremde Exo kommt nicht aus unserer Zeit
  • Eris Morn kennen Veteranen schon aus dem ersten Destiny Teil. Sie kämpfte gegen Crota, Sohn von Oryx. Im Höllenschlund war sie der Dunkelheit ausgesetzt. Bis sie schließlich ihr Licht verlor.
  • Der Vagabund ist für seine unorthodoxe Herangehensweise bekannt. Er experimentiert mit der Dunkelheit im Gambit. Die Vorhut kann er nicht ausstehen.
  • Die Fremde Exo ist keine vom Licht gesegnete Hüterin. Ihr genauen Absichten lassen sich jedoch noch nicht bestimmen.

Keiner von ihnen ist direkt böse. Viel mehr sind es ihre nicht Vorhut-mäßigen Vorgehensweisen. Erst in der neuesten Erweiterung „Beyond Light“ konnten die Hüter mit eigenen Augen sehen, wie sie die Dunkelheit nutzten.

Rätsel um den 15. Wunsch

Wand der Wünsche

Raids sind wohl eine der beliebten Aktivitäten in Destiny. Nicht nur in Destiny 1 haben Hüter Stunden in ihnen verbraucht. Auch in Destiny 2 erfreuen sich die Aktivität großer Beliebtheit. Vor allem wegen des Loots, aber auch wegen der Geheimnisse in ihnen. Erinnert ihr euch noch an die exotische Truhe im Raid „Gläserne Kammer“?

So auch im „Last Wish“ Raid in der Träumenden Stadt und dem 15 Wunsch. Denn es gibt noch keinen 15 Wunsch und das bleibt auch erstmal so. Doch warum dann die ganze Aufregung? Der genannte Redditor hat in den Codes von Destiny 2 den Begriff „Beanstalk“ (übersetzt „Bohnenstange“) für den Forsaken-Raid entdeckt.

Für die Community genug Gründe weiter zu spekulieren. Denn ähnlich wie in dem Volksmärchen stiegen auch wir weit hinauf, bis wir schließlich einer mächtigen Kreatur gegenüberstanden. Laut der Community handelt es sich hierbei um „Shuro Chi“, welche ihr im „Letzten Wunsch“-Raid besiegen müsst.

Die träumende Stadt
Die Träumende Stadt

Hier mussten Hüter auch immer höher steigen, nur um am Ende wieder zu fallen. Dort wartete der letzten Ahamkara — Riven.

Passend der Eigenschaft von den Wünschen, Bosse zu überspringen, nennt Bungie diese Datei „Gameshark Codes“. Dies ist eine Bezeichnung für ein altes Schummelmodule mit denen es möglich ist, Level zu überspringen, man jedoch unendlich viele Items erhalten kann. Eine durchaus gelungene Referenz.

„Black Hammer“ und eine geheime Ehe

Wer den Destiny 1 Raid „Crotas Ende“ gespielt hat, dem dürft das Scharfschützengewehr „Schwarzer Hammer“ („Black Hammer“) ein Begriff sein. Dieses füllt euer Magazin bei 3 Präzions-Treffern voll auf. In Destiny 2 haben wir diese als exotische Variante zurückbekommen. Diesmal unser dem Namen „Wispern des Wurms“.

Schwarzer Hammer
„Schwarzer Hammer“ aus Destiny 1

Selbst heute noch heißt die Wispern des Wurms in den Files „black_hammer“. Alten Content recyceln können sie halt.

Sources

[1]content\sandbox\weapons\player\sniper_rifles\exotics\blacker_

hammerer\sequences\sniper_rifle_black_hammer_firing.sequence.tft

Doch es geht noch viel absurder. Das exotische Maschinengewehr „Donnerlord“ und die neue exotische Sniper „Wolkenschlag“ sind wohl verheiratet. In den Files wird das neue Scharfschützengewehr nämlich als „Thunderlady“ bezeichnet. Möge ihr Ehe ewig halten.

Wie findet ihr die Details, welche uns die Dataminer präsentieren? Sind die „Veil“ die Dunkelheit? Wie absurd ist die Ehe der Donnerlord und der WolkenschlagTeilt uns eure Gedanken doch gerne auf Twitter oder Facebook mit oder nutzt doch einfach die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag. Wir freuen uns auf eurer Feedback.

Habt ihr das schon gelesen?

Quelle(n): mein-mmo / GameRant / anima mea

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