Der Ehrenkodex bei Destiny 2: Darauf gilt es zu achten

Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, seine Freizeit zu verbringen und sich ein wenig Entspannung zu verschaffen. In den letzten zehn Jahren boomt dabei ein Markt besonders. Ein immer größerer Teil der Unterhaltungsindustrie wird nämlich von Videospielen ausgemacht. Mehr und mehr Menschen entdecken das Zocken für sich und spielen nach Feierabend eine Runde auf der Couch. Das Spieleangebot ist dabei unerschöpflich, sodass keine Langeweile aufkommt. Schließlich gibt es ja auch ganz unterschiedliche Genres, wodurch jeder auf seine Kosten kommt. Die einen spielen gerne Strategiespiele, die anderen fordern ihr Glück am liebsten in einem der vielen Echtgeld Casinos heraus und jagen dabei großen Gewinnen nach. Viele spielen aber auch gerne Spiele im Internet gegen andere Spieler. Beispielsweise bei einem MMO wie Destiny 2, welches sich in den vergangenen Jahren eines riesigen Erfolges erfreute.

Wer schon einmal in einer Internet-Lobby mit fremden und zusammengewürfelten Gegenspielern gespielt hat, der weiß, dass dies mitunter nicht immer sehr angenehm ist. Ist der Voicechat beispielsweise einmal eingeschaltet, so werden übliche Gepflogenheiten und Manieren schnell vergessen. Wir haben hier einmal einige Punkte zusammengetragen, die Sie beachten sollten, wenn Sie auf einen respektvollen Umgang mit Ihren Mit- und Gegenspielern Wert legen. Dafür gibt es einige ungeschriebene Gesetze, die Sie beachten sollten, um in der Community von Destiny 2 nicht negativ aufzufallen.

Seien Sie nicht inaktiv, während eine Spielrunde läuft

In der Videospielszene gibt es einen Begriff für Spieler, die eine längere Zeit inaktiv sind. Die Abkürzung AFK steht für die Bedeutung „Away from keyboard“. Es wird also angenommen, dass ein Spieler derzeit nicht vor seinem Computer oder seiner Konsole sitzt, weswegen sein Charakter sich im Spiel nicht bewegt. Es gibt einige Videospiele, insbesondere jene bei denen eins gegen eins gespielt wird, bei denen das häufig nicht negativ auffällt, da Gegner das in der Regel dann einfach für sich ausnutzen können und so einen Vorteil erlangen. Gerade bei Spielen, bei denen in Teams gespielt wird, gestaltet sich das allerdings anders. Nehmen Sie dann nämlich nicht aktiv am Spielgeschehen teil, werden Sie zum Hindernis für ihr Team und bringen diesem einen Nachteil. Die Folge davon ist dann Frust bei den Mitspielern, der gerne auch einmal lautstark kundgetan wird.

Ist ein Spieler bei Destiny 2 in einem Raid AFK, ist es nicht selten der Fall, dass Mitspieler ihn so lange schubsen, bis er von der Map fliegt. Achten Sie also immer darauf, dass Sie aktiv mitspielen, um kein Hindernis darzustellen.

Spielen Sie in Boss-Kämpfen mit Bedacht

Wenn Sie in einem Raid einen Boss bekämpfen und dabei in einer Gruppe mit anderen Spielern sind, dann kann die Situation schnell unübersichtlich werden. Schließlich handelt es sich dann um 6 Hüter, die denselben Boss bekämpfen. Wie der Instinkt eines Gamers so tickt, möchte dabei am besten auch noch jeder den meisten Schaden verursachen. Das führt schnell zu kopflosem Handeln, ohne das Rücksicht auf die Positionen und Aktionen der Mitspieler genommen wird. Auch hier handelt es sich um einen großen potenziellen Frustfaktor. Wenn nun beispielsweise ein Mitspieler eine Rakete abfeuern möchte und Sie sich in dem Moment vor diesen stellen, weil Ihnen diese Position beim Kämpfen als die Beste erscheint, dann kann es schnell passieren, dass Sie von der Rakete getroffen werden und nicht nur Sie, sondern auch der Schütze selbst in die Luft geht.

Achten Sie daher nicht nur darauf, was Sie selbst machen, sondern auch, wie sich Ihre Teamkameraden gerade verhalten. Mit ein bisschen Koordination wird das Spielen nämlich viel leichter und weit weniger frustrierend. Dafür ist es wichtig, dass Sie nicht nur darauf bedacht sind, Ihr eigenes Ding durchzuziehen, sondern auch wachsam auf die Bewegungen der anderen Spieler zu achten. Es ist schließlich überhaupt nicht schlimm, wenn es nicht ausgerechnet Sie sind, der den meisten Schaden verursacht hat. Das macht es auch viel einfacher, den Boss letztendlich zu besiegen und im Spiel voranzukommen, wenn alle an einem Strang ziehen.

Mit einem Raid-Banner machen Sie sich einfach und schnell beliebt

Es gibt bei Destiny 2 sogar einen Weg, wie Sie sich aktiv bei Ihren Mitspielern beliebt machen können. Wenn Sie nämlich ein Event spielen, bei dem Sie mit anderen Spielern gegen Computergegner spielen, beispielsweise in einem Raid, dann können Sie ein Raid-Banner mitnehmen. Dieses bietet nicht nur für Sie, sondern auch für Ihre Mitspieler eine Menge Vorteile. Das Banner kann nämlich alle Fähigkeiten, aufladen sowie Munition für alle Waffen spendieren. Das ist natürlich extrem nützlich, hat allerdings auch seinen Preis. Dieser ist aber nicht besonders hoch. Investieren Sie für das Gemeinwohl also ruhig ein wenig, sodass alle anderen Spieler auch davon profitieren können. Wenn Sie dabei die Initiative ergreifen, wird das auch andere Spieler motivieren, in den nächsten Runden einzuspringen und eigene Banner aufzustellen. Außerdem sollten Sie aber darauf achten, nachdem Sie das Banner aktiviert haben, nicht direkt einen Alleingang zu starten und zum Boss zu rennen. Warten Sie stattdessen auf Ihre Mitspieler, bis alle genügend Zeit hatten, die Flagge zu aktiveren, ehe es losgeht.

Auf diese Weise helfen Sie nicht nur sich und den Mitspielern, sondern sorgen auch dafür, dass die anderen Spieler ihnen wohlgesonnen sind. In einer respektvollen Lobby sollte kein Spieler nur an seinem eigenen Profit interessiert sein. Erst das Miteinander macht Destiny 2 ja zu einem richtigen Spielspaß.

Teebeuteln Sie nicht ohne Grund

Im Gaming-Jargon bezeichnet Teebeuteln das Verhöhnen eines zuvor besiegten Gegners, indem sich an der Stelle, wo der Spieler getötet wurde, schnell geduckt und wieder aufgestanden wird. Diese Geste ist unter Gamern sehr verpönt und gilt als äußerst respektlos. Daher sollten Sie das grundsätzlich nicht in Ihr gewohntes Spielverhalten übernehmen. Eine Ausnahme könnte allerdings gemacht werden, wenn Ihnen dieses Unrecht zuvor von einem Spieler angetan wurde. In diesem Falle würden die meisten Spieler es wohl nachvollziehen können, wenn Sie selbst zu Tat schreiten, nachdem Sie den besagten Spieler besiegen konnten. Sie sollten sich das aber gut überlegen. Denn auch, wenn Sie vorher gleich behandelt wurden, so macht das die ganze Sache nicht respektvoller oder erwachsener. Die beste Variante ist es da definitiv die Füße still zu halten und darüber hinwegzusehen