Destiny 2: Bungie geht gegen Hacker vor

Die aktuelle Lage der Hacker in Destiny 2

Seitdem Destiny 2 kostenlos und auf Steam verfügbar ist, stiegen die Angriffe auf das System des Spiels, hauptsächlich im PvP, stark an. Hacker sorgen in Destiny 2 aktuell für große Debatten. Allerdings scheint das Problem nur, beziehungsweise hauptsächlich, PC Spieler zu betreffen. Im folgenden Clip seht ihr gut, was Hacker im Spiel anrichten können.

Herangehensweise von Bungie

Bisher war es seitens Bungie eigentlich immer relativ still, wenn es um die Beseitigung von Hackern ging. Man wolle seine Methoden nicht verraten, damit die Hacker sich denen nicht anpassen können. Zu den „Methoden“ zählten scheinbar allerdings auch Zahlen, registrierte Hacks und jegliche andere Informationen zu dem Thema, doch nun hat sich Bungie offiziell dazu geäußert.

Destiny 2 Hacker

Neue Informationen im TWaB vom 9. Januar 2020

Im „This Week at Bungie“/“Diese Woche bei Bungie“ hat sich Dmg04 erstmals wirklich ausführlich und detailliert zum Bannsystem geäußert. Man redete unter anderem über die bisherige Methode des „Melden“-Systems.

Überarbeitungen des Anti-Cheat Systems

Verständlicherweise gibt Bungie zu diesem Punkt nicht viele Informationen preis. Man muss natürlich die Details eines Anti-Cheat Programms im Verborgenen halten, damit es nicht leicht umgangen wird. Dennoch ist es gut zu hören, dass sich das Studio mit dem Thema auseinandersetzt und die Wand, auf die Cheater treffen, fester und fester macht. Durch die Verbesserungen sei es möglich, dass Schummler nun mehr Einschränkungen und Sperrungen erhalten.

Destiny 2 Hacker

Ihr könnt auch mithelfen!

Des Weiteren lädt Bungie die Spieler selbst dazu ein, Polizei zu spielen. Wer etwas Verdächtiges sieht soll dies im Spiel, und auf Bungie.net (Link leitet zum Melde-Formular weiter) melden. Banns würden dennoch nie ausschließlich durch Meldungen in Kraft treten. Bungie selbst habe dann nur mehr Hinweise und könne so auf einen eventuellen Bann hinarbeiten. Dadurch wird verhindert, dass sehr gute Spieler gebannt werden, die auf schlechtere Spieler stoßen, welche aus Wut, dass sie oft getötet werden, den anderen melden. Außerdem wird verhindert, dass das häufige Melden aufgrund von Aktionen, die zum Spiel dazugehören (Teabagging/Emotes nach Kill) zum Bann führt. Folglich ist das System an dieser Stelle gut designed.

Offensichtlich können nicht alle Meldungen beantwortet werden. Auf belanglose Meldungen, wie die zuvor genannten, wird gar nicht erst eingegangen. Allerdings versichert Bungie, dass man immer zuhört und sein Bestes gebe, um den Spielern, die immer fair und ohne Verstöße spielen, eine schöne Erfahrung zu ermöglichen.

Destiny 2 Hacker Bann
Die andere Art von Hammer

Neue Möglichkeiten

Wer in der Vergangenheit unter einem Bann litt, hatte bisher nicht die Möglichkeit, Einspruch zu erheben. Das ändert sich nun. Jetzt ist es möglich dem Bann zu widersprechen, wenn man zu unrecht unter dem Bannhammer gelandet ist. Dmg04 sagt dazu folgendes:

In Zukunft werden wir Spielern allerdings ein Mittel geben, einer Einschränkung oder Sperre zu widersprechen. Mehr Details werden in unserem Widerspruchskontaktformular verfügbar sein, das es hier gibt.

dmg04 via TWaB

Nun, was sagt ihr zu den neuen Updates? Denkt ihr, das Anti-Cheat System ist ausreichend, wenn ja/nein, warum? Hier spreche ich insbesondere die PC Spieler an, weil es an den Konsolen aufgrund des Aufwands wenige bis keine Probleme dieser Art gibt. Lasst uns eure Antworten in den Kommentaren, oder auf Twitter @destinyinfobase wissen.

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