Destiny 2 – Bungies kuriose Waffen-Namen

Wir Hüter mögen uns ja schon manchmal in Destiny 1 gewundert haben, was einige Waffen für merkwürdige Namen tragen. Doch es scheint ganz so, als würde Destiny 2 dabei noch einen draufsetzen. Wir reden hier unter anderem von Bezeichnungen wie „Der klingelnde Nagel“, „Wispern des Wurms“ oder „21% Delirium“.

Nomen ist nicht gleich Omen

„Arsenbiss“, „Dreifaltigskeitsghoul“ und wie sie alle heißen: Insgesamt befinden sich im Destiny-Franchise schon über 600 Waffen, von denen die meisten mit skurrilen Namen aufwarten. An dieser Stelle ist ein kleiner Vergleich zwischen Halo (ehemals von Bungie betreut) und Destiny wohl angebracht. Denn während die Waffenbenennung in den Halo-Games fast schon brav vonstatten ging, hat sie im Destiny- Franchise seltsame Blüten getrieben. Die Frage lautet jetzt: Wem fallen diese ganzen kuriosen Namen ein?

Etwas Licht ins Dunkel …

… bringen uns hier Mark Noseworthy und Luke Smith. Beide haben kürzlich darüber gesprochen, wie die Benennung der Waffen erfolgt und wer dafür die Verantwortung trägt. Nach Smiths Aussage zufolge existiert eine Namensliste in Form eines Notizzettels, auf dem Bungie-Mitarbeiter wie Jason Jones (Chief Creative Officer), Christopher Barrett (Game Director) oder Eric Raab (Narrative Designer) jede Menge Bezeichnungen aufgeschrieben haben. Welche Waffe welchen Namen erhält, scheint auch eine Frage des Bauchgefühls zu sein.

Jedenfalls setzt Bungie bei der Namensgebung nicht auf ein Zufallsprinzip. Stattdessen wird sie liebevoll und „in Handarbeit“ von Autoren und Entwicklern ausgeführt. Auch Luke Smith gehört diesem Team an und er selbst sagte, dass die Auswahl von passenden Waffen-Namen zu seinen Lieblingsbeschäftigungen bei der Arbeit an Destiny zählt.

Die Möglichkeiten sind nicht unbegrenzt

Da das Destiny-Universum sich teilweise selbst nicht ganz so ernst nimmt, eignen sich bestimmte Namenkombinationen eher schlecht als recht. Das ließ Mark Noseworthy in ähnlicher Form verlauten. So seien bierernste oder gar sehr SciFi-lastige Bezeichnungen schon von vornherein aus dem Rennen.
Auch im Nachhinein waren in Destiny 1 ein paar der Waffen-Namen recht pathetisch angelegt. Als Beispiel führte Luke Smith den „Fatebringer“ (dt. Schicksalsbringer) an. Ihm kam dieser Name mit der Zeit einfach zu „edgy“ vor und war damit eher unpassend im weiteren Verlauf des Games.

Des Weiteren erzählten sie, dass die Entwickler und Autoren zu einer bestimmten Zeit sehr von Wortwitzen angetan waren und diese auch häufig bei der Namensgebung einfließen ließen.

In dem Zusammenhang auch interessant: Destiny 2 – Kommen noch mehr Destiny 1-Waffen zurück?

 

Jetzt ist eure Meinung wieder gefragt. Findet ihr die Namen für Waffen auch eher skurril? Oder kann es für euch nicht verrückt genug sein? Schreibt uns gerne in den Kommentaren, auf Facebook und/oder Twitter!

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