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Destiny 2 – Destiny, Bungie und die Mythologie – Kapitel 3: Die Schmieden

Destiny ist ein Mysterium. Ihr liebt Geschichte und Mythologie? Was verbirgt sich hinter all den Begriffen und Namen? Eine Geschichte in Kapiteln. Hier nun die Fortsetzung.

Destiny, ein einziges Mysterium. Ihr liebt die Geschichte und Mythologie? Was verbirgt sich hinter all den Begriffen und Namen? Eine Geschichte in Kapiteln.

Und wieder ist eine Woche vergangen. Es ist also an der Zeit, das nächste Kapitel im Destiny-Universum aufzuschlagen. In Kapitel 3 wollen wir uns aktuell mit den Schmieden der schwarzen Waffenkammer befassen. Was verbirgt sich hinter den einzelnen Schmieden? Mit dem ersten Inhalt des Jahrespasses kamen auch die Schmieden hinzu. Sie stellen einen wichtigen Bestandteil der Schwarzen Waffenkammer dar.

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Alle Infos zur Schwarzen Waffenkammer in diesem Artikel!

Kommen wir nun zurück zum Thema. 

Die Schmieden und die Mystik dahinter

Jede der Schmieden gehört einem anderen Haus an: Völundr, Gofannon und Izanami. Aber woher stammen diese Begriffe? Hier bringen wir ein wenig Licht ins Dunkel:

Völundr

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Diese Schmiede befindet sich in der ETZ, also der Europäischen Todeszone in Smidurs Höhle bei den versunkenen Inseln. Dem Ursprung nach ist der Begriff „Völundr“ der germanischen Mythologie zuzuordnen und ist altgermanisch für „Wieland“.

 

Völundr (altgermanisch) bezeichnet demnach Wieland, den Schmied.

Gotländischer Bildstein mit einer Darstellung von Wielands Schmiede

Wieland findet man in zahlreichen Heldensagen wieder. Unter anderem auch in der Edda. Diese ist eine Sammlung von germanischen Dichtungen unbekannter Autoren.

Wieland der Schmied ist der Name eines kunstreichen Schmiedes, der ursprünglich in der germanischen Mythologie als halbgöttliches Wesen auftaucht. Die Wielandsage erscheint in verschiedenen Varianten. Hauptquellen für die beiden unterschiedlichen Sagenversionen sind zum einen die Thidrekssaga und zum anderen die Völundarkviða, das Völundlied der Lieder-Edda.

Wieland ging beim Schmied Mime in die Lehre, der ihn zum kunstreichsten aller Schmiede machte. Bald darauf landete er in Jütland, im Reich von König Nidung. Bei diesem verdingte er sich zuerst als Mundschenk. Dabei spülte er einmal drei Messer am Meer und verlor dabei eines. Als guter Schmied war es für ihn kein Problem, ein neues Messer herzustellen. Als der König dieses Messer beim Essen benutzte, schnitt es nicht nur durch die Speise, sondern auch durch den Teller und tief in den Tisch hinein. Nidung wollte wissen, wer so einen guten Stahl geschmiedet habe und fand heraus, dass es Wieland gewesen war.

Der Schmied des Königs, Ämilias, wurde neidisch auf Wieland und bot ihm einen Wettkampf an. Ämilias sollte eine Rüstung schmieden und Wieland ein Schwert. Wessen Kunst sich als schwächer herausstellen sollte, der müsse sterben. Wieland schmiedete daraufhin das Schwert Mimung, Ämilias hingegen einen Helm. Im Kampf tötete Wieland Ämilias, durch dessen Helm das Schwert Mimung „wie durch Butter“ ging. Nach diesem Zwischenfall ließ Nidung Wieland die Beine lähmen, weil er nicht wollte, dass so ein guter Schmied ihm abhanden komme. Wieland rächte sich, indem er des Königs beide Söhne tötete und deren Schädel in goldene Pokale für dessen Tafel einarbeitete. Außerdem vergewaltigte er die Königstochter Badhilde, die hierauf den Wittich gebar. Dieser trat dann selbst in der deutschen Heldensage in Erscheinung. Der lahme Wieland befreite sich dadurch, dass er sich ein Federkleid schmiedete und damit entfloh.

 

Gofannon

Diese Schmiede befindet sich auf Nessus und zwar im Gebiet „Verschollener Rumpf“.

Der Name Govannon leitet sich vom keltischen Gobannonos („Großer Schmied“) ab.

 

Govannon ist eine Sagengestalt aus der keltischen Mythologie Irlands. Er und seine Brüder Credne und Luchta sind auch bekannt als die drei Götter des Handwerks (Trí dée Dána) der Túatha Dé Danann. Er ist ein Sohn der Danu und der Bewahrer des unsterblich machenden Mets für die anderen Götter. In der Schlacht von Mag Tuired schmiedet er für die Kämpfer mit drei Schlägen Lanzenspitzen und Schwerter. Luchta haut mit drei Beilschlägen den Schaft zu und Credne befestigt sie mit drei Schlägen daran. Goibnius Waffen verfehlen nie das Ziel und sind durch Wundbrand absolut tödlich. Von Ruadan mit seinem eigenen Speer verwundet, tötet er ihn und wird durch die Lebensquelle der Túatha wieder geheilt.

 

Izanami

Der Fundort dieser Schmiede wir ergänzt. Ebenso wie dieser Artikel!

Izanami no Mikoto ist im Japanischen aufzufinden. Sie ist die Göttin der Totenwelt. Zusammen mit ihrem Mann Izanagi no Mikoto bildet sie ein Paar von Urgöttern, welche vor Erschaffung der Welt entsteht. Sie werden sowohl als Geschwister als auch als Ehepaar dargestellt und gelten als die Schöpfer der irdischen Welt, insbesondere Japans. Jedoch nicht als Schöpfer des Universums, denn den mythologischen Chroniken zufolge gibt es auch noch ältere Himmelsgötter, die „drei kami der Schöpfung“. Die Namen des Urgötterpaares werden traditionell als „einladender Mann“ bzw. „einladende Frau“ gedeutet. Sie sollen auf die Liebeserklärung der beiden Götter beim Hochzeitsritus zurückgehen.

Dem japanischen Mythos der Weltentstehung gemäß war die Welt anfangs ein Chaos in Gestalt eines Eies. In ihm existierten Himmel und Erde (Yin und Yang) noch nicht getrennt voneinander. Nachdem eine Trennung vollzogen war, trieben fisch- oder quallenartige Gebilde auf dem Wasser umher. Aus diesen entstanden schilfartige Sprosse und diese wurden zu den ersten Gottheiten. Es gab sechs Generationen von sehr unbestimmt beschriebenen Urgöttern. Doch erst mit der siebten Generation, dem Paar Izanagi und Izanami, setzt die eigentliche mythologische Erzählung ein.

Izanagi und Izanami steigen aus dem Himmelsgefilde Takamanohara herab und erschaffen das Festland aus dem uranfänglichen Chaos. Dies geschieht indem sie, auf der Schwebebrücke des Himmels (ame-no-uki-hashi) stehend, die himmlische Juwelenlanze (ame-no-nuhoko) in das Meer tauchen und darin rühren. Als sie die Lanze aus dem Wasser heben, tropft von der Spitze Salz herab. Dieses gerinnt zum ersten Land, der Insel Onogoro. Sie steigen auf die Insel hinab, errichten einen Palast und vollführen den Hochzeitsritus. Weil Izanami während des Rituals aber zuerst spricht, gebiert sie ein missgebildetes Kind mit dem Namen Hiruko ( dt. „Blutegel-Kind“). Richtig durchgeführt erbringt das Ritual beiden viele Nachkommen. Dazu gehören auch die großen und kleineren Inseln des japanischen Archipels.

Schließlich gebiert Izanami den Feuergott Kagutsuchi no Kami. Dieser verbrennt die Genitalien seiner Mutter jedoch so schwer, dass sie stirbt. Doch selbst aus ihrer Leiche entstehen noch Gottheiten. Izanagi hingegen erschlägt die Feuergottheit. Diese spaltet sich jedoch in weitere Kami auf. Auch aus den Tränen Izanagis entstehen neue Götter. Ähnlich wie Orpheus steigt Izanagi ins Reich der Toten, Yomi, hinab, um seine Gemahlin zu suchen. Als er dort ankommt, hat diese schon Speise zu sich genommen. Daher lassen die Götter der Unterwelt Izanami nicht mehr frei.

Entgegen Izanamis ausdrücklichem Wunsch wird Izanagi ihrer ansichtig, nachdem er einen Zahn aus seinem Kamm als Fackel entzündet. Er sieht, dass Izanamis Körper voller Würmer ist. Außerdem hausen acht Donnergötter in ihr. Izanagi flieht vor Entsetzen. Aber Izanami, selbst zum Dämon geworden, verfolgt ihn, bis Izanagi den Eingang zur Unterwelt mit einem Felsen verstopft. Izanami schwört daraufhin, täglich tausend Menschen in die Unterwelt zu holen. Izanagi sieht vor, täglich tausendfünfhundert Gebärhütten zu errichten. Dann reinigt er sich im Wasser eines Flusses. Aus diesem Reinigungsakt entstehen die Sonnengöttin Amaterasu, der Sturmgott Susanoo und der Mondgott Tsukiyomi. Izanagi zieht sich in eine Art himmlisches Ausgedinge zurück. Deshalb übernimmt Amaterasu die Herrschaft über die Götter. Damit sind die Grundbedingungen der Weltentstehung abgeschlossen.

Epilog

Nun sind wir wieder am Ende des Kapitels angelangt. Wir hoffen, euch hat dieser Ausflug in die Mythologie gefallen. Gern wären wir noch ausführlicher geworden, aber das hätte wohl den Rahmen gesprengt.

Seid dabei, wenn sich auch in der nächsten  Woche ein weiteres Kapitel öffnet!

Fortsetzung folgt …

Falls ihr die anderen Kapitel verpasst habt oder einfach noch einmal nachlesen wollt: Nachfolgend haben wir das Ganze noch einmal aufgelistet.

Kapitel 1 – die Kabale

Kapitel 2 – Die Vex

 

Liebe Leserinnen und Leser, nun seid ihr wieder gefragt. Wie hat euch Kapitel 3 gefallen? Welchem Thema sollen wir uns in Kapitel 4 widmen? Ihr könnt gerne wieder mitbestimmen. Schreibt uns eure Wünsche in den Kommentaren, auf Facebook und Twitter. Und nicht vergessen: Das Destiny-Universum steckt noch immer voller Geschichten und Mythen!


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Über Angel_Dust

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Ich bin Baujahr 71 und leidenschaftliche Zockerin, am liebsten Destiny, aber auch The Division. beide Spiele zocke ich seit Release. Wenn ich nicht gerade an der Konsole sitze bin ich Selbstständig. Mein zweites Leben ist dem Mittelalter verschrieben.
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