Destiny 2 – Destiny, Bungie und die Mythologie – Kapitel 57: Glykon

Destiny, ein einziges Mysterium. Ihr liebt die Geschichte und Mythologie? Was verbirgt sich hinter all den Begriffen und Namen? Eine Geschichte in Kapiteln.

Es ist wieder an der Zeit für die spannenden Destiny-Welten. Nach einer längeren Pause gibt es endlich wieder genug Mythen, über die es zu berichten gibt. Ich habe mich daher heute wieder einmal hingesetzt und mich auf die Suche nach Interessantem gemacht. Was könnte euch interessieren?

Aber, frisch ans Werk! Welches Thema soll es denn diese Woche sein? Nun, ich habe etwas Spannendes für euch entdeckt. Glykon. Aber wo in der Mythologie bzw. Realität finden wir den Begriff?

Sicher erinnert ihr euch noch an das Kabal-Schiff im All. Die Glykon aus der Mission „Vorzeichen“. Nun, auch hier gibt es einiges zu berichten, denn auch dieser Begriff ist in der Mythologie wieder zu finden.

Unser Thema des heutigen Mythologie-Kapitels lautet daher: Glykon.

Glykon im Destiny-Universum

Glykon
Geheimnisumwittert wartet dieses Schiff auf die Erkundung.

Ein Signal, ein „SOS“. Mehr hatten wir nicht. Und doch machten wir uns auf den Weg um den Ursprung des Signals zu katalogisieren. Was würde uns erwarten? Das Signal stammte aus dem Innern eines Kabal-Schiffs, welches am Rande des Riffs gestrandet war. Ein Hüter:in rief uns? Aus diesem Schiff? Natürlich war unsere Aufmerksamkeit erregt worden, denn nun galt es nicht mehr nur das Schiff zu erkunden, sondern eben jenen Hüter:in auch zu retten.

  • Übrigens: Solltet ihr die Mission noch nicht gespielt haben, findet ihr hier einen Guide dazu.

Die Glykon, ein Wrack mit Geheimnissen

Wir dringen in das Schiff ein. Schon überzieht es uns mit einer Gänsehaut. Die Geräuschkulisse lässt nichts gutes erahnen. Was ist hier geschehen? Überall begegnen uns seltsame Gewächse, Pflanzen mit Sporen, Barrieren die einem den Weg versperren. Wo ist der Hüter:in? Im Schiff selbst findet ihr viele Scanbare Objekte, die euch die Geschichte des Schiffs näher bringen.

Experimente und ein Ritual

Einst gehörte die Glykon zur Rotlegion. Es befand sich in einer Werft der Kabale auf Nessus. Imperator Calus wollte es jedoch für seine Zwecke nutzen und lies es zurück „stehlen“. Dazu bekam er Hilfe von seinen Loyalisten und einem seiner Schatten. Einen Hüter namens Katabasis und dessen Geist Gilgamesch.

Calus brauchte das Schiff. Er wollte Experimente an den Hohn vorzunehmen, denn er wollte mehr über die Dunkelheit erfahren und wie er mit wieder mit ihr kommunizieren kann.

So war es an der Zeit das Schiff zum Riff zu bringen. Probanden für die Experimente bekamen sie aus der Wirrbucht. Nachdem sie so viele wie möglich aufgenommen hatten, begaben sie sich nach Phobos, einem Mond des Mars um sich mit Imperator Calus zu treffen. Dort befand sich die Anomalie, mit der er kommunizieren wollte. Calus kam in Begleitung seines Schreibers Amsot an Bord und brachte die „Krone des Leids“ mit. Er wollte beobachten, welche Auswirkungen die Krone auf das verdorbene Bewusstsein der Hohn hat. Die Mehrheit der Probanden starb bei den Versuchen. Einer jedoch überstand die Prozedur. Dieser Eine sprach „mit vielen toten Stimmen“. Einst war er unter dem Namen Akriis bekannt. Nun ist er der „Ort der Kommunion“ (Locus of Communion).

Der Versuch, mit der Dunkelheit zu kommunizieren ging nach hinten los. Die Glykon wurde aus der Umlaufbahn des Mars-Mondes Phobos in Richtung der Anomalie gezerrt und dabei stark beschädigt. Aber das war noch nicht einmal das Schlimmste. Calus ist seitdem spurlos verschwunden. Er befindet sich nicht mehr auf dem Schiff. Bislang gibt es keinerlei Hinweise auf seinen Aufenthaltsort.

Glykon
Das Experiment „Locus of Communion“ , „Triff die Erlösung.
— Ort der Kommunion

Der Kampf ums Überleben

Nachdem das Schiff nun mehrere Wochen dahindriftete, breitete sich nun der Bewuchs und die Korruption auf dem gesamten Schiff aus. Die einst gefangenen Hohn übernahmen die Herrschaft. Katabasis und Gilgamesch waren nun auf diesem Schiff gefangen, es gab keinen Ausweg mehr. Katabasis und die verbliebene Besatzung flohen vor den Hohn und dem, der einmal Akriis war und sie jagte. Sie schafften es, die Brücke zu erreichen und die Tür zu verriegeln. Neben Katabasis und den loyalistischen Soldaten waren auch noch der Psion Qinziq (Verantwortlicher für die Experimente) und der Legionär Bahr’Toran am Leben.. Katabasis öffnet die Aussichtskammer und Qinziq begann nun die Glykon rückwärts, außerhalb der Reichweite der Dunkelheit zu ziehen, indem er mit der Krone kommuniziert.

Kurz darauf war es dem Hohn möglich, die Tür zu öffnen und einzudringen. Katabasis und Bahr´Toran versuchten mit aller Macht Qinziq zu beschützen. Alle wussten das es ihr Ende sein würde…..

Tage später gelang es Gilgamesch, Katabasis wieder zu beleben. Beide mussten sich nun ständig verstecken, da „Kommunion“ sie stetig verfolgte. Gilgamesch verschwand ständig, ohne seinem Hüter ein Wort davon zu sagen, auch verschwieg er, wo er sich herumtrieb. Das nagte an Katabasis Moral und er fühlte sich dadurch zunehmend erschöpfter. Er bat Gilgamesch sogar darum ihn einfach tot zu lassen, bis Rettung eintraf. Gilgamesch jedoch, von der Dunkelheit korrumpiert, hielt davon gar nichts. Er selbst sehnt sich nach dem Tod, der „Erlösung“, da er sich in einem Zwiespalt zwischen Licht und Dunkelheit befand. Schließlich gab Katabasis nach und erschoss Gilgamesch.

Ein letzter Schritt

Ein letztes Mal machte er sich auf den Weg Richtung Brücke und setzte ein Notsignal ab. Eben jenes SOS, welches wir empfingen. Leider fanden wir, nachdem wir den „Ort der Kommunion“ besiegt haben, nur noch Katabasis Leichnam vor…. Möge er in Frieden ruhen…..

Quellen: Destiny , Bungie, Lore „Logbuch des Captains“ und Destinypedia

Auf der nächsten Seite erfahrt ihr, wo wir den Begriff „Glykon“ außerhalb von Destiny finden.