Destiny 2 – „Devil’s Ruin“ aka „Crucible’s Ruin“?

Devil’s Ruin / Des Teufels Ruin – PvP Review

Die Pistole/Sidearm „Devil’s Ruin„, bzw. „Des Teufels Ruin“ (im Folgenden beim Ersten genannt), stieß am 7. Januar 2020 als (kurze) exotische Questlinie zum Contentpool von Destiny 2. Die Quest war schnell beendet und schon hatte der Großteil der Spieler die Waffe im Inventar. Was macht man als jahrelanger Destiny-Spieler mit der Waffe? Richtig! Man probiert sie im PvP aus.

Den Guide zum Erhalt dieses Exotics findet ihr hier.

Des Teufels Ruin
Devils Ruin
So sieht die Pistole aus.

Meinung


Was macht „Devil’s Ruin“ so besonders?

Waffe ausgerüstet, Ornament gekauft, und schon geht es ab in den Schmelztiegel. Zum Aufwärmen habe ich ein oder zwei Runden Rumble gespielt. Schnell habe ich festgestellt, dass die Waffe auf kurzer bis mittlerer Entfernung durch ihren intrinsischen Perk „Die Lücke schließen“ massiven Schaden austeilen kann.

Des Teufels Ruin Perk

Variabler Abzug. Drücken und loslassen, um Einzelschüsse abzufeuern. Halten, um einen hochaufgeladenen, ins Wanken bringenden Laser abzufeuern. Stark gegen Unaufhaltsame Champions.

Die Lücke schließen

Der Laser ist vergleichbar mit dem „Beam of Death“ des „Letzter Wunsch“-Fusionsgewehrs „Eintausend Stimmen“, welches im Slot für schwere Munition sein Zuhause hat. Er verbraucht alle Schüsse, die man gerade im Magazin hat, was im Optimalfall fünfzehn sind. Schnell habe ich realisiert, dass der Perk der „Devil’s Ruin“ nicht nur gegen Unaufhaltsame Champions ’stark‘ ist.

Lasertag 2.0

Kennt ihr noch die Prometheus Linse? Weit, weit in der Zeit entfernt, in Jahr 1 von Destiny 2, gab es eine Zeit, in der die Waffe lange die Spitze der Meta regiert hat. Gefüttert mit Spezialmunition teilte das Spurgewehr massiven Schaden gegen andere Spieler aus. Ein paar Tage später hatte Xur sie dabei. Etwas ähnliches kam dann auch mit der „Lord der Wölfe“ fast 1.5 Jahre später vor. Wenn man sich durch diese Zeiten gekämpft hatte, bekam man folgende Embleme geschenkt:

Nun ist es wieder so weit. Eine weitere Runde Lasertag steht an. Im folgenden Video seht ihr, welchen Schaden die Waffe in der Hand eines durchschnittlichen PvP-Spielers mit kurzer Aufwärmzeit erreichen kann. Durch die Story, in der man in der Zeit umherreist, hat man wohl auch ein neues Lasertag ausgelöst.

Meine Gameplay Erfahrung als durchschnittlich begabter Spieler im Schmelztiegel

Stärken uns Schwächen

Die Liste der Stärken und Schwächen der Waffe zu erfassen ist simpel: Man nehme eine Aufladezeit von ca. 1 Sekunde (ohne den Strahl ist die Waffe im PvP wenig ergiebig) und wiegt es gegen folgende Faktoren auf:

  • Die Waffe benutzt primäre Munition und man spawnt mit 100+ in den Reserven +15 im Magazin
  • „Devil’s Ruin“ kann auf den Körper mit einem gut platzierten Laser auf kurze und mittlere Distanz One-Shotten
  • Sie ist einfach zu bedienen und hat eine gute Zielerfassung
  • Der Laser bringt „ins Wanken“
Devils Ruin Ornament
Ein Ornament für die Pistole

Nun fragt sich der eine oder andere bestimmt, was das heißt. Zurecht, denn nicht jeder ist im PvP zuhause. Es heißt: Wenn ein Fünkchen Skill vorhanden ist, kann man mit der Waffe eine Menge Hüter auslöschen. „Devil’s Ruin“ ist extrem stark und wird sehr sicher zu einer der neuen, am meisten gehassten Waffen im Destiny Universum aufsteigen. Dazu zählen unter anderem Waffen wie Jötunn, Lord der Wölfe und die Wahrheit. Diese erfordern minimale spielerische Fähigkeiten und sind durch ihre Fähigkeiten, die unter anderem irre Reichweiten, Tracking und unglaubliche Schadenszahlen (One-Burst/One-Hit) umfassen. „Des Teufels Ruin“ gehört definitiv in dieses Schema hinein.

Die Frage ist nun: Wie lange dauert es, bis diese Waffe in Grund und Boden generft wird?

Fazit zu „Devil’s Ruin“

Devil’s Ruin ist lustig zu benutzen, keine Frage. Aber sollte so etwas wirklich im Spiel sein? Die PvP Community ruft nach einer ausgeglichenen Meta und was bekommen sie? Eine Mini-Eintausend-Stimmen mit solchen Fähigkeiten sollte in keinem Fall mit Primärmunition gefüttert werden. Allenfalls mit Spezialmunition. Eine interessante, wenn auch gewagte Lösung wäre die Munitionsreserven der Waffe auf Spezialmunition umzustellen und diese so zu kürzen. Die Waffe ähnelt mehr einem Fusionsgewehr als einer Pistole. Der Einzel-Projektilmodus würde dadurch entfernt und die Waffe wäre ausgeglichener. Alles, was wir wollen ist ein bisschen Liebe für unsere Freunde in der PvP-Fraktion.

Was haltet ihr von der „Devil’s Ruin“? Zu stark, oder genau perfekt? Lasst es uns auf Twitter @destinyinfobase oder hier in den Kommentaren wissen!

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