Destiny 2 Skillbased Matchmaking

Destiny 2: Die Kehrseite vom Skillbased Matchmaking

In Destiny 2 sorgt aktuell das „neue“ Skillbased Matchmaking / Skillbasierte Matchmaking für Kontroversen in der Community.

Die Ausgangssituation in der Community.

Beide Seiten haben kräftige Standpunkte und weichen nicht davor zurück, diese mit aller Macht zu vertreten. Wir listen euch einige Argumente auf, damit ihr euch eine eigene Meinung bilden könnt. Ironischerweise kommen die Rufe nicht ausschließlich von PvP-Spielern. Nicht nur von Spielern, die die Hälfte der In-Game-Zeit im PvP verbringen. Sehr laut sind auch die Rufe derer, die gelegentlich in den Schmelztiegel springen. Der Kern ist: Jeder sollte mitreden dürfen und das finden einige von beiden Seiten nicht so toll.

Destiny 2 Skillbased Matchmaking

Was ist Skillbased Matchmaking

SBMM ist eine Funktion, die mit Shadowkeep in Destiny 2 drastisch verschärft wurde. Implementiert wäre das falsche Wort, denn verfügbar war es in einer Art und Weise schon vorher. Durch das Rangsystem in der Kompetitiven Playlist war es im Spiel verankert. Dies war allerdings sehr ungenau und hat nicht wirklich funktioniert. Nun aber orientiert sich das System des Spiels an den Fähigkeiten eines Spielers. Es paart bei der Spielsuche besonders begabte Spieler mit selbigen und weniger begabte PvP-Spieler mit ihresgleichen.

Wozu Skillbased Matchmaking aktuell führt

Wer ab und zu auf Twitter unter dem Stichwort Destiny 2 PvP unterwegs ist, hört ziemlich sicher gelegentlich folgende Meinungen:

In diesem Tweet äußert @xoxoKaralee ihre Freude daran, dass sie als „Trash PvP“ (= schlechte PvP Spielerin) gegen dieselben antrete. Sie sagt außerdem, dass die Leute, die gegen gleich gute Top-Tier Spieler spielen, sich nun genauso fühlen würden, wie sie früher. Das sieht ein anderer Nutzer anders:

Mit seiner Meinung steht @MackGarsey in direktem Kontrast zu der von der vorangegangenen Nutzerin. Er sagt, ins Deutsche übersetzt, in etwa folgendes:

Kein kompetenter PvP Spieler würde jemals SBMM vorschlagen; ich muss in jedem Spiel gegen Spieler mit 20.000 Kills auf ihrer Staub-Rock-Blues und Nicht Vergessen schwitzen. Eine Lobby hatte 4-6 „Ungebrochen“ Spieler. […]@MackGarsey via Twitter

Die Schokoladenseite des Skillbased Matchmaking

Aus Sicht eines weniger erfahrenen PvP Spielers möge Skillbased Matchmaking in Destiny 2 erst einmal super klingen. Es ist verständlich, dass man sich darüber freut, mit Leuten zusammenzuspielen, die einen ähnlichen Spielstil haben. Man könne unter sich für 10 Minuten ein bisschen schießen und Spaß haben. Danach geht’s wieder zurück zum PvE. Skillbased Matchmaking sei wie gemacht für PvP Gelegenheitsspieler. Auch für Leute, die im Mittelfeld umherschwingen, könne Skillbased Matchmaking für entspannendere Verhältnisse sorgen. Dabei beachte man nicht die aktuellen, (wieder einmal) sehr präsenten, super starken Waffen, die vor Allem dort ihr Unwesen treiben. Schaut man ins obere Mittelfeld, so sieht das Ganze schon anders aus.

Destiny 2 Skillbased Matchmaking

Die Kehrseite der Medallie

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Das haben wir in diesem Jahr in der Kampagne erneut und mit Bedauern feststellen müssen. Diese Metapher lässt sich auf das PvP übertragen. SBMM sorgt für starke Spieler für eine, nennen wir es sehr warme Erfahrung. Wenn man spielt, gerät man schnell ins Schwitzen. Gegen Spieler auf hohem Level zu spielen verbietet praktisch das Testen neuer Waffen und neuer Builds. Dadurch bringt man die teilweise hart erkämpften Statistiken in Gefahr. Man ist also immer dazu gezwungen sein Bestes zu geben. Momente der Unachtsamkeit werden bestraft.

Auf der nächsten Seite findet ihr einen weiteren Kritikpunkt, der sowohl das Matchmaking, als auch etwas betrifft, das weit darüber hinaus geht

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