Destiny 2 – Die Zukunft von Mikrotransaktionen

Der Echtgeld-Shop ist und bleibt ein heikles Thema im Destiny Universum. Einige Spieler kritisieren ihn seit dem ersten Tag und fordern sogar die Entfernung des Everversums aus dem Spiel. Luke Smith erklärte nun allerdings sehr ausführlich was mit dem Geld passiert, welches Bungie mit Mikrotransaktionen einnimmt.

Mikrotransaktionen werden eine wichtige Rolle spielen

Für all diejenigen, die nur Hass für dieses Thema empfinden: Das Eveversum ist gekommen, um zu bleiben. Solltet ihr euch allerdings dafür interessieren, welche Idee hinter dem Konzept steckt und was Bungie damit erreichen möchte, solltet ihr jetzt weiter lesen, liebe Hüter!

Im ersten Part seines Director’s Cut-Blogpost erläuterte Franchise Director Luke Smith ganz genau, warum die Ausgaben im Everversum nicht nur „Mist“, sondern für Bungie ein wichtiger Bestandteil des Live-Games sind. Laut ihm finanzieren die Echtgeldkäufe zwar keine großen DLCs wie Shadowkeep, aber sie finanzieren zusätzliche Inhalte, die für die laufende Entwicklung von Destiny 2 wichtig seien.

Als Beispiel nannte Smith hier die Ornamente für Wispern des Wurms. Diese konnten Spieler für Silber im Everversum erhalten. Diese Einnahmen waren so groß, dass man Zeit in die Entwicklung der „Stunde Null“-Questlinie stecken konnte. Der Ingame-Shop ermöglicht es Bungie also Projekte umzusetzen, für die sie sonst wahrscheinlich einfach keine Zeit oder Ressourcen hätten und ist somit ein wichtiger Teil ihrer Strategie.

Änderungen mit Saison 7

Daher hat Bungie sehr intensiv über das Eveversum nachgedacht und mit der Saison der Opulenz auch erste Änderungen eingeführt. Mit dem Start der neuen Saison war es nicht mehr möglich, neue kosmetische Items aus Glanz-Engrammen zu bekommen. Stattdessen gab es daraus nur noch alte Inhalte. Neue Inhalte kann man sich im Everversum 2.0 direkt kaufen, denn Bungie glaubt, dass viele Spieler die Dinge, die sie mögen, viel lieber unmittelbar kaufen wollen und nicht per Zufall in einem Glanz-Engramm erhalten möchten.

Um das Everversum noch zugänglicher zu machen, soll der Shop ab diesem Herbst direkt im Navigator des Spiels auftauchen. Ihr müsst also nicht extra auf den Turm fliegen, um euch neue Ornamente für Silber oder Glanzstaub zu holen.

Doch das waren noch nicht alle Änderungen. Ab dem 1. Oktober werden Everversums-Rüstungen zu universellen Ornamenten. Diese Ornamente könnt ihr nutzen, um das Aussehen eurer Legendären Rüstung zu ändern und beliebig anzupassen. Ein Prinzip, welches nicht ganz neu und auch etwa in World of Warcraft als Transmogrifizieren (kurz Moggen) bekannt ist. Außerdem wird es in Zukunft klassenbezogene Ornamente geben und der Silber-Preis für Rüstungsteile verringert sich um einen gewissen Prozentsatz, wenn ihr schon Teile eines Sets besitzt.

Destiny2-Rüstung 2.0 Aussehen_Infobase

Glanzstaub weiterhin Everversum-Währung

Doch falls ihr Angst habt, dass zukünftig alles nur über den Kauf von Silber und Mikrotransaktionen läuft, können wir euch beruhigen. Bungie plant nach wie vor den Kauf von Items mit Glanzstaub zu ermöglichen. Ob sich das auf alle Ornamente bezieht und wie groß die Auswahl an Glanzstaub-Käufen ist, bleibt bisher unbekannt. Glanzstaub bleibt dem Spiel aber erhalten und ihr werdet damit auch in Zukunft Items aus dem Everversum bekommen.

Ab dem 1. Oktober bekommt ihr für das Zerlegen von Everversum-Gegenständen allerdings kein Glimmer mehr. Solltet ihr also noch überflüssige Gegenstände aus dem Shop haben, so wäre es das Beste, nochmal Glanzstaub dafür zu kassieren, den ihr dann im neuen Shop in neue Rüstungs-Ornamente stecken könnt. Glanzstaub erhaltet ihr ab der Veröffentlichung von Shadowkeep nur noch aus Beutezügen des Everversums. All dies gehört zu Bungies Plan, Gameplay und kosmetische Items in Zukunft mehr voneinander zu trennen.

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