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Destiny 2 – Gambit-Review – Unsere Meinungen zum Spielmodus

Gambit ist ein beliebter Spiel-Modus in Destriny 2..Lest hier unsere Review, knapp ein halbes Jahr nach dem Erscheinen. Unsere Meinungen in einem Artikel.

Seit der Veröffentlichung der ersten großen Erweiterung in Destiny 2, „Forsaken“, im September letzten Jahres dürfen wir uns im neuen Spielmodus „Gambit“ austoben. Zeit, sich darüber zu unterhalten, wie wir finden. Deshalb wollen wir im nachfolgenden Artikel unsere Eindrücke, knapp ein halbes Jahr später, schildern. Unsere Meinungen zum Spielmodus in einem Artikel zusammengefasst.

Der Vagabund

Worum geht es?

Vor ein paar Tagen wünschte sich Bungie, speziell Cozmo, Feedback von den Spielern zum Modus:

Gesagt, getan: Wir haben das wörtlich genommen, uns in der Redaktion zusammengesetzt und unsere Gedanken zum Gambit auf’s Papier gebracht.  Nachfolgend könnt ihr unsere Meinungen und Kritiken dazu nachverfolgen.

Unsere Meinungen und Kritiken zum Spielmodus

Gambit-Eindrücke von Sven (Cyric_13):

Mir macht der Gambit-Spielmodus richtig viel Spaß, sowohl das schnelle Töten der PvE-Gegner und das Sammeln der Partikel, um den Gegner zu blocken oder als Eindringling das Gegner-Team zu jagen.

Zwei Dinge die man verbessern könnte:

Erstens: Die Spawn-Punkte der Eindringlinge könnten mehr sein als die drei bisherigen. Das macht es zu vorhersehbar, von wo der Eindringling kommt. Das sollte zufälliger sein und könnte dann auch mehr Punkte geben.

Zweitens: Es wäre schön, wenn die Eindringlinge erst nach 2-3 Sekunden auf dem Radar auftauchen würden.

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Im Großen und Ganzen ist es ein sehr gelungener Spielmodus, der sehr viel Spaß macht.


Gambit-Eindrücke von Dennis (anima mea)

Ich war von dem Modus am Anfang hellauf begeistert. Ob man mit einem Team spielt oder mit anderen Spielern, ist mir hierbei relativ egal. Die Art und Weise, vorwärts zu kommen, begeistert mich immer noch wie am ersten Tag. Sei es das Sammeln der Partikel oder der Kick, wenn einem ein Eindringling am Hintern hängt – auch wenn sich das eine oder andere Match zieht wie ein Kaugummi.

Was mich an Gambit stört, ist das fehlerhafte Aufsammeln der Partikel. Oft rennt man drei Mal über ein Partikel, bis dieses endlich mal aufgesammelt wird. Diese Zeit, die man verschwendet, bis so manche Partikel endlich angenommen wurden, entscheidet oft über Sieg oder Niederlage.


Gambit-Eindrücke von Christopher (Chrangus):

Als Bungie den Gambit-Modus ankündigte, war ich sehr aufgeregt und konnte es kaum erwarten, mir diese Mischung aus PvE und PvP anzuschauen. So etwas gab es meiner Meinung nach in diesem Genre bisher nicht und stellt etwas völlig Neues dar.

Was mir gefällt

Jedes Mal, wenn ich zu Destiny 2 zurückkehre, spiele ich als Aufwärmung ein paar Runden Gambit und das hat einen ganz bestimmten Grund: Gambit kann jedem Spieler Spaß machen und zwingt mich nicht zu PvP-Kämpfen, die ich aufgrund mangelnden Könnens sowieso verlieren oder nur knapp gewinnen würde. Ich bekomme hier die Möglichkeit, kompetitiv gegen andere Spieler anzutreten ohne dafür direkt gegen diese antreten zu müssen. Gleichzeitig bekommt mich Gambit dazu, eben doch mal das gegnerische Team zu invaden und mich langsam immer mehr an Schlachten gegen andere Spieler heran zu führen. Gambit ist die perfekte PvP-Einstiegsdroge, ohne mich zu etwas überreden zu müssen, und dabei habe ich jede Menge Spaß am Spiel.

Was mir nicht gefällt

Doch auch die meiner Meinung nach gelungenste Aktivität nach den Raids und Strikes ist nicht ganz perfekt. Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich über das Matchmaking im Modus schimpfen muss, da hier oftmals unfaire Teams gebildet werden und ein komplettes Gambit-Match nur in zwei Extreme ausschlägt. Entweder gehört man dem guten Team an und rockt die Bude mit zwei Siegen oder man bekommt zwei Spiele lang ordentlich eins auf die Mütze, sodass man eigentlich schon nach der ersten Niederlage keine Lust mehr hat.

Viel zu häufig reißt das die Motivation an meinem Lieblingsmodus nach unten und spannende Matches, die jede Menge Spaß machen, werden immer mehr zu Mangelware. Außerdem scheinen viele Spieler den Modus bis heute nicht begriffen zu haben. Da spielen sich wahre Egoisten nach vorne und stehlen sich gegenseitig im eigenen Team die Partikel weg. Einige halten es außerdem nicht für nötig, die eingesammelten 15 Partikel abzugeben, sondern warten noch gefühlte 10 Minuten, um dann am Ende doch zu sterben. Gambit mit zufälligen Spielern wird zu einer Katastrophe. Hier könnte meiner Meinung nach eine Art separates Ranking-System im Matchmaking helfen, damit die Spieler zusammenfinden, die den Modus verstehen und ihn mit einem normalen Team spielen möchten. Bungie musst dort etwas ändern, denn Gambit bietet noch viel mehr Potential, um neue Spieler ins Spiel zu holen.

Hierbei würden eine größere Vielfalt bzw. Auswahl der Maps und bessere Spawnpunkte der Invader übrigens auch ganz gut helfen.

Ich wünsche mir, dass Bungie den Modus weiterhin verbessert, damit der Diamant zum Vorschein kommt, der hier eigentlich verborgen liegt.


Gambit-Eindrücke von Andreas (PitBull):

Ich bin auf Grund von Beruf und Familie ein absoluter Wenigspieler. Daher kann ich zum Gambit gar nicht so viel sagen. Es macht mir Laune. Die Invader gehen mir zwar ziemlich auf die Nerven, aber ansonsten bin ich mit dem Modus zufrieden. Der Loot könnte durchaus verbessert werden aber sonst … Ja, das war es schon von mir.


Gambit-Eindrücke von Annette (Angel_Dust):

Gambit ist ein klasse Spielmodus mit sehr hohem Wiederspielwert und hohem Spaßfaktor – zumindest, wenn man es im Team spielt. Anders sieht es da dann schon mit Randoms aus. Da sind wir dann bei meinem ersten Kritikpunkt:

Leider sind sehr viele Einzelgänger am Start, die nur ihr Ding durchziehen und das ohne Rücksicht auf die anderen. Es ist nicht zwingend nötig, immer bis zum absoluten Ultimo und sogar darüber hinaus Partikel zu sammeln! Ein weiterer Kritikpunkt ist die schwere Munition. Natürlich ist klar, dass diese dem vorbehalten ist, der als Eindringling auf die Gegenerseite geht. Trotzdem sollte es am Ende, bevor der Urzeitler erscheint, einen Muni-Spawn für alle Teammitglieder geben.

Ansonsten liebe ich den Modus, gerade weil das Ganze so unvorhersehbar abläuft. Jede Runde ist anders und das macht Gambit extrem abwechslungsreich. Wenn Bungie es jetzt noch schafft, dem Modus mit neuen Maps und vielleicht ein paar Herausforderungen ein wenig aufzumöbeln, dann zieht es sicher noch mehr Spieler in seinen Bann!


Gambit-Eindrücke von Christopher (Wise Crusader):

Für mich war dieser Spielmodus anfangs sehr spaßig – mittlerweile spiele ich aber sehr selten Gambit, da mir persönlich die Abwechslung fehlt. Gegner töten, Partikel sammeln, Partikel zur Bank bringen, Eindringlinge eliminieren oder selbst zum Eindringling werden, Urzeitler besiegen. Das ist mir zu wenig.

Um Gambit interessanter zu machen, müsste Bungie an einigen Schrauben drehen.

Matchmaking verbessern:

Das aktivierte Powerlevel ist nicht das Problem. Die Sandbox ist sich hier selber im Weg. Wer kein Meta-Loadout einsetzt, wird sich – vor allem als Solo-Spieler – wenig durchsetzen können. Zwei Jäger, ein Titan und ein Warlock treten gegen vier Warlocks mit Geomag-Stabilisatoren an. Wer hier automatisch das Nachsehen hat, wird (wer sich mit der Mechanik auseinandergesetzt hat) sofort ersichtlich. Spieler mit herkömmlichen Loadout stehen Gegnern mit Raid-Loadouts, beispielsweise Eintausend Stimmen und Raid-Mods (Besessenen-Bewaffnung, Besessenen-Granatenkill gibt Powermunition) gegenüber. Solche Begegnungen stehen an der Tagesordnung und sorgen mehr für Frust – dabei sei bemerkt, dass mir dies sowohl mit einem vollen Clan-Einsatztrupp widerfahren ist, als auch Solo.

Was könnte Bungie verbessern?

Beim Matchmaking darauf achten, dass Chancengleichheit mit Fokus auf das Loadout besteht. Dies könnte durch ein recht simples Gewichtungssystem realisiert werden. Dadurch entsteht ein Punkte-Wert für jedes Fireteam zuzüglich einer Toleranz-Berechnung, damit ausgeschlossen werden kann, dass ein Team übermächtig ist.

Das Invasions-System ist unbalanciert:

Als Eindringling ist man – vor allem, wenn man darin geübt ist – dem gegnerischen Team haushoch überlegen, da ersichtlich ist, wo sich die Team-Mitglieder befinden, während das invasierte Team so gut wie keine Hinweise hat, wo gerade der Eindringling ist. Mir geht es oft so, dass ich drei Hüter eliminiere ohne große Schwierigkeiten zu haben. Das erfüllt mich aber nicht mit Zufriedenheit. Vorher war der Sleeper Simulant ein Problem. Jetzt gibt es Probleme, die Sleeper, Schiefer Reißer und Königinnenbrecher heißen. In der Nähe zur Bank vorrücken, in Deckung gehen, ducken, gegnerische Hüter ausschalten – so einfach ist es, da die Maps sehr überschaubar sind. Die Mechanik müsste hier grundlegend überarbeitet werden. Dies könnte unter anderem so stattfinden, dass maximal drei Meilensteine erreicht werden können, um insgesamt dreimal eine Invasion zu starten. Des Weiteren müsste die Invasion beispielsweise fünf Partikel kosten, um das Portal zu stabilisieren. Somit wäre extrem viel Taktik gefragt. Wann hat das gegnerische Team genug Partikel, dass sich die Invasion lohnt?

Für Motivation sorgen:

Sehr häufig bekomme ich mit, dass Spieler kritisiert werden, weil sie bis zu 15 Partikel sammeln und im schlimmsten Fall alle verlieren. Spieler müssen die Möglichkeit haben, ihre täglichen und wöchentlichen Beutzüge abschließen zu können ohne dafür bestraft zu werden. Weiterhin könnte eine monatliche Rotation dafür sorgen, dass beispielsweise für 20 abgeschlossene Matches eine Belohnung beim Vagabunden abgeholt werden kann – somit gäbe es gerade für Solisten eine Motivation, Gambit zu spielen ohne das ein Gefühl der Bestrafung entsteht, wenn Matches verloren werden.


 

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Über Angel_Dust

Ich bin Baujahr 71 und leidenschaftliche Zockerin, am liebsten Destiny, aber auch The Division. beide Spiele zocke ich seit Release. Wenn ich nicht gerade an der Konsole sitze bin ich Selbstständig. Mein zweites Leben ist dem Mittelalter verschrieben.

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