Destiny 2 – Nach Trennung von Activision spricht Bungie über die Zukunft

Am 10. Januar gab Bungie für alle überraschend die Trennung vom Publisher Activision bekannt. Im aktuellen TWAB, dem wöchentlichen Lagebericht bei Bungie, gibt Franchise Director Luke Smith einen Ausblick darüber, wie die Zukunft der Marke Destiny aussehen wird.

Überraschende Trennung

Die Trennung Bungies von Activision kam absolut überraschend. Die Partnerschaft, die bereits im Jahr 2010 begann, endete am 10.01.2019. In einer Stellungnahme teilte Bungie dies der Öffentlichkeit mit. Wir hatten darüber berichtet:

Alles zur Trennung könnt ihr hier nachlesen

Die Veröffentlichungsrechte liegen nun in der Hand von Bungie. Außerdem bedankte sich Bungie für die Zusammenarbeit, ohne die die Marke Destiny nicht so erfolgreich geworden wäre. Den gesamten Bericht dazu könnt ihr im verlinkten Artikel nachlesen:

Bungies Stellungsnahme zur Trennung von Activision

Im Lagebericht von dieser Woche geht Franchise Director Luke Smith noch einmal auf das Thema ein. Zunächst bedankte sich Smith noch einmal für die Zusammenarbeit. Ein weiterer Dank ging dabei auch an die High Moon Studios, die am DLC „Forsaken“ arbeiteten, sowie an das Studio Vicarious Visions, das dabei half, die „Destiny“-Marke auf dem PC zu etablieren.

Wir wollen den Leuten von Activision, die uns dabei geholfen haben, Destiny zu unseren Spielern zu bringen, aus tiefstem Herzen danken. Wir danken auch High Moon Studios für ihre wundervolle Zusammenarbeit an Forsaken und Vicarious Visions, die uns dabei geholfen haben, eine Destiny-Community auf dem PC zu etablieren. Sie arbeiten zurzeit an ihrem letzten Content-Streich für Destiny, der in der „Saison [Zensiert]“ erscheint.

Die Zukunft: Ausblicke

Wie Luke Smith betont, liegt der Fokus auf dem Feedback der Community. Er weist darauf hin, dass bereits an neuen Inhalten für den Destiny 2-Jahrespass gearbeitet wird. Für den Content beherzige man das Feedback der Spieler, um das möglichst beste Spielerlebnis liefern zu können.

Auf kurze Sicht arbeiten wir weiterhin an den Inhalten, die wir für den Jahrespass versprochen haben. Wir haben viel von „Schwarze Waffenkammer“ gelernt und werden dies auf zukünftige Veröffentlichungen anwenden – ganz besonders, dass die ersten Spielinhalts-Drops einen besseren Konvergenzpunkt für die Spielercommunity bilden sollten. In „Schwarze Waffenkammer“ haben wir die Power-Voraussetzung für die erste Schmiede zu hoch angesetzt, was dazu führte, dass es nicht die beste Gelegenheit bot, sich in den neuen Content zu stürzen. Wir wollen den schmalen Grat finden, auf dem viele Spieler neue Inhalte zocken und ehrgeizige Spieler auf ein Ziel hinarbeiten können. Wir untersuchen Verbesserungen an Aufhol-Mechaniken für Spieler in anstehenden Saisons.

Ausblickend auf die Zukunft von Destiny betonte Smith, dass auch auf  lange Sicht die Verbindung zwischen Bungie und Destiny bestehen bleiben wird.

Wir haben das Universum erschaffen und wir halten dessen Zukunft in unseren Händen. Die große Mehrheit des Teams arbeitet hart daran, zukünftige Spielerlebnisse und Feinde zu kreieren sowie Möglichkeiten zu finden, durch die ihr den Hüter, der euch seit 2014 begleitet, weiterentwickeln könnt. Damit werden wir weitermachen.

Was uns genau in der Zukunft von Destiny erwarten wird, das hat Smith noch nicht verraten. Es ist eher eime recht kryptische Anmerkung am Ende, die uns Rätsel aufgibt:

Wenn ich nach vorne blicke und darüber nachdenke, welche Richtung Destiny einschlagen könnte, dann sehe ich eine glänzende Zukunft mit Wurzeln in einer unvergesslichen Vergangenheit. Nicht alles ist in den dunklen Ecken der Zeit verlorengegangen.

Es bleibt auf jeden Fall spannend an was Bungie arbeitet.

 

Was sagt ihr dazu? Was meint ihr, was könnte uns in Zukunft erwarten? Orientiert sich Bungie an beliebten Inhalten aus der Vergangenheit? Etwa aus Destiny 1? Was von eurem Feedback wird übernommen? Schreibt uns eure Gedanken, Meinungen und Ansichten dazu in den Kommentaren, auf Facebook und Twitter.
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