Destiny 2: Shadowkeep Review – Unser Test zur Festung der Schatten

Am 1. Oktober erschien die neue Destiny 2 Erweiterung Festung der Schatten. Mittlerweile hatte ich genug Zeit, um mir die Inhalte des DLC genau anzuschauen. Jetzt wird es Zeit für unseren Shadowkeep Review Artikel.

Die Rückkehr auf den Mond, eine neue Story-Kampagne und Aktivitäten wie der Alptraum-Modus finden ihren Weg in die Welt von Destiny 2. Doch lohnt sich das alles für einen Kauf oder sollte man lieber bei der Free-to-Play-Variante bleiben?

Unser Test in Videoform

Shadowkeep Review

The Dark Side of the Moon – Eine nostalgische Reise

Unsere Reise beginnt auf dem Mond, welchen wir schon in Destiny 1 besucht haben. Nun erwacht allerdings eine völlig neue Bedrohung in den Tiefen des Mondes. Entdeckt wird die Gefahr durch niemand geringeres als Eris Morn. Auch diesen Charakter kennen die meisten wohl noch aus Destiny 1.

Zu Beginn finden wir uns in einer riesigen Schlacht wieder. Innerhalb der ersten Mission feuert Entwickler Bungie dabei aus allen Kanonen. Um das Feeling einer gemeinsamen Schlacht gegen die Schar zu unterstützen, können zufällig auch andere Spieler in dem Bereich auftauchen und sich an dem Kampf beteiligen. Außerdem beteiligen sich NPC’s ebenfalls an der Schlacht und zusammen mit der stimmungsvollen Musik und jeder Menge Action, macht es richtig Spaß die Schar gemeinsam auf dem Mond zurückzutreiben.

So sieht ein gelungener Einstieg aus!

Die erste Mission auf dem Mond

Schon bald erfährt man mehr über die dunkle Bedrohung und stellt sich dem mächtigen Feind Crota. Aber Moment Mal. Der war doch tot, oder? Richtig, doch in der Kampagne bekommen wir es mit den Albträumen längst besiegter Gegner zu tun. Leider gibt es im Verlaufe der Story nur wenige Bosse, die wirklich neu sind, da sich Bungie auf den Kampf gegen die Alpträume konzentriert. Hier hätte etwas mehr Varianz nicht geschadet, auch wenn die Abbilder der früheren Gegner durchaus einen wichtigen Bezug auf die Story des DLC’s haben.

Böse Zungen würden Bungie hier wohl einfaches Recycling vorwerfen.

Im Laufe der Kampagne durchstreifen wir fast ausschließlich die Orte des Mondes. Das Gebiet ist jetzt doppelt so groß wie in Destiny 1 und bietet auch an bereits bekannten Orten neue Details. Diese dürfte wohl aber eher nur Fans der Reihe auffallen.

Um vorwärtszukommen, müssen wir an einigen Punkten der Kampagne auch Patrouillen-Missionen, öffentliche Events oder Beutezüge abschließen. Diese sind zwar oftmals genauso langweilig wie bereits im Hauptspiel, doch die Patrouillen bekommt man nun von Albträumen verstorbener Hüter. Dies macht in Hinsicht der Story durchaus Sinn, ist ein nettes Detail und trägt sehr zur Atmosphäre während der Kampagne bei.

Shadowkeep kommt mit einer düsteren Story daher

Die Atmosphäre ist prinzipiell auch der eigentliche Star, der Hauptgeschichte. Zwar schafft es Bungie nicht, die Erzählung ständig großartig zu inszenieren, doch die Atmosphäre bleibt bis zum Schluss richtig düster und gruselig. Shadowkeep hat ein ganz eigenes Thema und das merkt man der Erweiterung an. Da ist es umso bedauerlicher, dass das Ende so schnell kommt und sich nicht wie ein richtiger Abschluss anfühlt.

Fairerweise muss man hier dazu sagen, dass viele Erzählungen in der Lore und weiteren Missionen weitererzählt werden und auch in den kommenden Seasons soll die Geschichte von Shadowkeep weitergehen.

Das ist allerdings wohl eher etwas für Fans und Lore-Liebhaber und weniger für Casual-Spieler von Destiny 2. Die dürften nach dem Ende ziemlich enttäuscht sein und müssen warten.

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