Europa wird eisig – Dynamisches Wetter – Destiny 2

Hüter, es wird kalt, sehr kalt. Zieht euch also warm an, denn Europa und sein Wetter wird euch genauso hart treffen, wie die Gefallenen. Wir werden auf eine Welt geschickt, die lebensfeindlicher nicht sein könnte. Voller Gefahren und variablem Wetter. Wie uns Bungie mit einem neuartigen Wettersystem, uns das Leben auf Europa komplizieren will, erfahrt ihr nachfolgend.

Eine neue Welt erwartet uns

Gefallene auf Europa
Ein Gefallenen-Kell nutzt erlangt neue Stärke

Eine neue Welt voller Gefahren erwartet uns. Wir erkunden neue Orte, die seit Ewigkeiten kein Mensch bzw. Hüter mehr gesehen hat. Nun stoßen auch noch die Gefallenen dazu und sie bringen in Form ihres Gefallen-Kell Eramis, eine neue Fähigkeit ins Spiel welche die Machtverhältnisse ins wanken bringen könnte:

„Auf dem gefrorenen Mond Europa nutzt Gefallenen-Kell Eramis eine dunkle Macht, um die Stärke ihrer Armee wachsen zu lassen. Die Aufmerksamkeit der Vorhut ist erfordert.

Die Anziehungskraft dieser alten Macht vernebelt eure Konzentration und lockt euch mit Dunkelheit an. Die Stasis flüstert in euer Ohr, bevor ihr überhaupt ankommt. Ihr landet auf einer schneebedeckten Ebene; das Notrufsignal von Variks hallt immer noch in euren Ohren nach.  

Das Knirschen eurer Stiefel im Schnee lässt euch der Stille bewusst werden. Eine Stille, die kurzlebig ist. Sie beginnt als leichte Böe, die die weichen Schneeflocken fortträgt, die auf euren Schultern liegen. Dann, ohne Warnung, schlägt sie zu. Eine plötzliche Welle gefrorener Luft, die durch eure Rüstung schneidet. Die Baracke in der Ferne erscheint weiter weg und schlechter zu sehen. Ihr lehnt euch gegen den stärker werdenden Wind und fragt euch: „Warum habe ich nicht näher dran geparkt?“  

Frost breitet sich auf eurem Helm aus und der Sturm heult, während Europa jeden eurer Schritte zur Herausforderung macht. Der Sturm umhüllt euch und euer Ziel löst sich in Weiß auf. Doch ihr geht weiter, gestützt von der beständigen Führung des Lichts.“

Destiny Dev Team auf Bungie.net

Achtung vor dem Sturm

Europa
Europa bringt die Kälte

Sind wir mal ehrlich, verschneite Maps, egal ob in der Open World oder im PvP, sind einfach super. Sie vermitteln uns die Gefahr und die grausame Kälte der Post-Apokalypse am besten und genau das, und noch mehr erwartet uns mit „Beyond Light“ auf Europa.

Wie Bungies Alex Velicky (Europa Design Lead) kürzlich verriet, erwartet uns auf dem Jupiter Mond eine eisige, trostlose und feindselige Oberfläche, mit einem neuen Wettersystem. Das Ziel ist es, Europa wie einen Blizzard wirken zulassen. Ein Gebiet, dass die Physik des Spieler beeinflussen soll. So wird ein heftiger Sturm beispielsweise, euren Hüter in seiner Bewegung verlangsamen, Granatenpfaden werden sich verändern und vieles mehr.

Vorbild sind hierbei Naturdokumentationen, Filme und diverse Spiele. So sollen die Stürme nicht plötzlich erscheinen, sondern wie in der echten Natur, sich langsam zusammen brauen, ehe sie ihr ganzes Potenzial entfalten. Die Story von „Jenseits des Lichts“ spielt dabei eine große Rolle.

Dynamisches Wetter

Um uns einen kleinen Vorgeschmack auf das dynamische Wetter zugeben, präsentiert uns Bungie drei verschiedene Versionen, vom gleichen Schauplatz Europas.

Europa klar
Europa bei gutem Wetter

Während der Mond Jupiters bei sagen wir mal normalen Bedingungen, mit einem klaren Himmel und frischem Schnee, also super Winter-Wetter, einher kommt, sieht es bei einem leichten Sturm schon ganz anders aus.

Leichter Sturm - Europa
Ein leichter Sturm braut sich zusammen

Ihr werdet bei diesen Wetter Verhältnissen einen stärkeren Wind feststellen können, der Schneefall nimmt zu und der leichte Sturm verdunkelt den wunderschönen Sternenhimmel. Die Dramatik steigt.

starker Sturm - Europa
Ein starker Sturm wütet

Nun sind wir bei Stufe 3 angekommen, dem starken Schneesturm. Der Himmel ist extrem verdunkelt, der Wind pfeift euch um die Ohren und durchdringt jeden Teil eurer, hoffentlich warmen Rüstung. Den Boden zusehen wird immer schwieriger, die Orientierung fällt schwer und so seid ihr genauso auf euren Einsatztrupp angewiesen, wie er auf euch. Bleibt zusammen, sonst findet ihr den Weg nicht wieder.

Dennoch ist es wichtig, dass ihr euch bewusstsein müsst, der Feind steckt auch bei Schnee nicht zurück. Bungie beschreibt dies wie folgt:

„Mit fast non-existenter Sicht und einem Gefallenen-Kell, der gestoppt werden muss, kann es also nicht schaden, ein Thermo-Zielfernrohr einzupacken.“

Destiny Dev Team auf Bungie.net

Damit haben wir auch nun den ersten Hinweis, was es mit der mysteriösen neuen Waffe aus dem neusten Trailer zur Herbst-Erweiterung, auf sich hat.

Thermo-Sicht
Exotische Waffe oder nur ein optionales „Thermo-Zielfernrohr“?

Ob es sich hierbei wirklich nur zum ein „Thermo-Zielfernrohr“ handelt oder es doch eine exotische/ legendäre Waffe mit besonderer Fähigkeit ist, können wir erst mit dem Release von „Beyond Light“ sicher sagen. Dennoch eine super Idee, um auf die sich ändernde Umwelt zu reagieren.

Hört die Kälte

Mit den neuen Konsolen, wird es neue Funktionen im Audio-Bereich geben. Doch schon vor Konsolen Release, wird in Destiny 2 das Audio eine kleine Renaissance bekommen. Denn Bungies Ziel ist es Europa mit einer großen „Sound-Palette“, eine eigene Identität zu geben.

Beyond Light

Ihr könnt in Zukunft Windböen hören, wie sie an euren Ohren vorbei rauschen, den Schnee unter euch knirschen hören und natürlich auch absolute Stille erleben können. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es bereits jetzt.

Es wird frostig

Die „Windschleifen“ und andere Geräusche, werden wie ihr sie hier hört natürlich nicht immer aktiv sein. Sie erwachen mit dem Sturm zum leben. Ein langsam wachsendes Geräusch, dass uns das Gefühl einer Fremden Welt bieten wird.

Wie sich das ganze Ausmaß des Wettersystems und der damit verbunden Geräusche, auf uns Hüter auswirkt, werden wir wohl erst am 10. November 2020 (Veröffentlichung) selbst erleben können. Es hört sich zumindest nicht schlecht an.

Wie findet ihr die Idee des dynamischen Wetters? Was hat es mit dem Thermo-Zielfernrohr auf sich? Teilt uns eure Meinung doch gerne auf Twitter oder Facebook mit. Wir freuen uns auf euer Feedback.

Das war diese Woche sonst noch los:

Quelle(n): Bungie.net

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