Strikes in Destiny 2 sollen hohen Wiederspielfaktor besitzen

Jeder Spieler aus Destiny 1 kennt es: man geht in die Strike-Playlist und kaum befindet man sich im Landeanflug, hört man schon an der gesprochenen Einleitung des Strikes, dass es gerade der ist, der einen mit seinen Mechaniken übelst nervt. Die logische Folge: man verlässt die Playlist und startet einen neuen Versuch. Bungie hat sich für Destiny 2 vorgenommen, die Wiederspielbarkeit dieser PvE-Aktivitäten zum Besseren zu verändern.

Die Rolle der Strikes in Destiny 2

Es wurden drei Leitlinien aufgestellt, die das Strike-Erlebnis für die Spieler interessanter machen soll:

  • Strikes erhalten eine in sich abgeschlossene Geschichte
  • Bei der Story des Strikes steht ein Charakter im Mittelpunkt, meistens ist es der Bossgegner
  • Ein Kampfsystem wurde aufgetüftelt, welches die Hüter zum erneuten Spielen des Strikes animiert

Im Gegensatz zur Kampagne in Destiny 2, bei der man sich auf die Geschichte und das Spektakel an sich konzentrieren soll, liegt bei den Strikes der Fokus darauf, die besten Plätze zum Kämpfen zu finden und sie aneinander zu reihen. Sie sind so gestaltet worden, dass Spieler sie immer wieder erneut spielen möchten im Laufe der Jahre.

Keine Experimente mehr

Bungie hat die drei Jahre von Destiny 1 dazu benutzt, um herauszufinden, was die Spieler wollen und was nicht. Und viele Hüter wollen gerne Strikes öfter spielen. Sei es aus Loot-Gründen oder weil ihnen die Mechaniken darin so gut gefallen. Kommen jedoch in einem Strike Passagen vor, von denen die Spieler genervt sind, dann stört das natürlich die Wiederspielbarkeit dieser Aktivität. Es wurde auch bereits gesagt, dass die Hüter schneller ins Geschehen eingreifen und nur wenig Hindernisse zwischen ihnen und ihren Gegnern aufgebaut werden sollen.

Ob Bungie das einhalten kann? Nach dem 6. September 2017 wissen wir alle mehr.

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