Destiny 2 – Destiny-Lore – Kapitel 17: Ikora Rey

Weiter geht es mit einem neuen Lore-Kapitel für euch. In der vergangenen Woche haben wir Commander Zavala näher kennengelernt und konnten Einblicke in seinen schwierigen Job erlangen. Wenden wir uns in dieser Woche der Warlock-Vorhut zu. Schauen wir doch mal, was wir über Ikora Rey in Erfahrung bringen können.

Diese Woche also lautet das Thema: Ikora Rey.

Das Licht ist deine größte Waffe, Hüter.
– Ikora Rey

Ikora Rey und das Destiny-Universum

Ikoras Leben als Hüterin

Ikora begann ihre Karriere als Hüterin mit dem Ruf, offen und ungeduldig gegenüber dem Dogma ihrer Altersgenossen zu sein. Ihr Leben war recht abwechslungsreich. Ob auf dem Schlachtfeld, im Schmelztiegel oder allein auf einer Mission. Sie war absolut entschlossen entgegen aller Widrigkeiten zu überleben. Ihre Erfahrung gab ihr einen Reichtum an Wissen und neuen Respekt unter den Warlocks. Trotzdem hat sie auch den Ruf, beängstigend zu sein, darunter das Gerücht, dass sie Menschen in Frösche verwandeln kann.

„Osiris wusste Dinge, die er nicht zurückbringen konnte. Muss ihn verrückt gemacht haben.“
-Ikora Rey

Ikora geht bei Osiris in die Lehre

Osiris, damaliger Führer der Warlock-Vorhut, wurde auf Ikora aufmerksam und nahm sie als Schülerin unter seine Fittiche. Als junge Schülerin von Osiris stand sie ihrem Lehrer sehr nahe und gilt als seine größte Schülerin. Sie führten viele Experimente zusammen und Osiris brachte Ikora bei, was es bedeutete, ein Warlock zu sein.

Nach und nach jedoch geriet die Arroganz und die Besessenheit ihres Mentors gegenüber den Vex außer Kontrolle. Während ihr Lehrer seine Vorhutpflichten zugunsten seiner Nachforschungen vernachlässigte, zeigte Ikora Initiative bei der Führung der Warlocks an seiner Stelle. Sie tat ihr Bestes, um ihren Lehrer zu verteidigen, als andere anfingen, Osiris als Ketzer für seine Ansichten zu bezeichnen.

Als sie jedoch seine Arroganz und seine gefährlichen Besessenheiten mit der Vex sah, hatte sie das Gefühl, dass Osiris sie letztendlich zerreißen würde, wenn er weiter in der Stadt operieren würde. Selbst nach unzähligen Jahren nannte Ikora Osiris den berüchtigtsten Hüter, der je gelebt hat.

Ikora wird zur Warlock-Vorhut ernannt

Schließlich veranlasste sein Fokus auf die Vex die anderen Führer der Letzten Stadt, ein Treffen des Konsenses in Abwesenheit von Osiris einzuberufen. Der Sprecher bat Ikora, offiziell als Warlock-Vorhut aufzutreten, was sie akzeptierte. Der Sprecher kündigte daraufhin an, dass er Osiris wegen seines Versagens, der Letzten Stadt zu dienen, ins Exil schicke. Seinen Posten als Vorhut-Commander wurde von Zavala übernommen.

Als Warlock-Vorhut fungierte Ikora als Ausgleich zwischen dem unerschütterlichen, aber starren Zavala und dem unorthodoxen, aber rücksichtslosen Cayde-6. Es ist ihre Pflicht, Informationen über die Feinde der Stadt zu sammeln und sie zu besiegen. Und zwar bevor sie zur Bedrohung werden. Als solche bildete sie die Verborgenen, ein Netzwerk von Agenten, die feindliche Streitkräfte ausspionieren. Ihre Führung, Entschlossenheit und kühnen Initiativen machen sie in der Vorhut, bei ihren Mit-Warlocks und bei den Fraktionen der Stadt zu einer angesehenen Persönlichkeit.

Gespräch mit Osiris

Ikora suchte nun ihren alten Mentor auf. Sie wollte ihn mit der Entscheidung des Konsens zu konfrontieren und mit ihm zu reden. Osiris jedoch drehte sich nicht einmal zu ihr um. Er kommentierte dann nur, dass er überrascht war, dass sie alleine gekommen war. Ikora war von dieser Arroganz natürlich verärgert. Osiris behauptete, er wisse, warum sie dort sei und das ihre Konfrontation und seine Verbannung vorhergesagt worden seien. Ikora erinnerte sich, dass er damals viele Warnungen vorausgesagt hatte. Osiris‘ Geist Sagira verkündete, dass sie und der Rest der Letzten Stadt ohne Osiris keine Chance gegen die Dunkelheit hatten. Osiris warf ihr noch an den Kopf, dass sie wisse, dass dies wahr sei …

Daraufhin wandte sie sich zum Gehen. Sagira wollte wissen, ob Ikora Osiris‘ Verbannung tatsächlich zulassen wolle. Und das nach allem, was er für sie getan und ihr beigebracht habe? Ikora erwiderte verärgert, dass er ihr nur alles beigebracht hatte, was er wusste. Das veranlasste Sagira dazu zu behaupten, dass sie ohne Osiris immer noch Zeit mit Shaxx im Schmelztiegel verschwenden würde. Ikora warnte sie davor Shaxx zu beleidigen. Er war einst ihr Zuhause in der Letzten Stadt gewesen. Der Geist erwiderte darauf nur, dass Ikora ihr Talent dort verschwendet hatte. Sie habe Osiris die Treue geschworen. Ikora jedoch ging, ohne sich noch einmal umzudrehen.

Ein Abschied

Als Osiris sich darauf vorbereitete, die Letzte Stadt Richtung Merkur zu verlassen, traf Ikora ihren ehemaligen Mentor ein letztes Mal. Er bereitete gerade sein Schiff, die Segel von Osiris, für den Start vor. Sie schlug vor, dass er Schiffsmeister Cesar Hiponia erlaubte, das Schiff zu inspizieren. Der alte Warlock lächelte und bemerkte, dass sie immer vorausdenke, was sie zu einer guten Anführerin machte. Ikora sagte ihm, dass sie deshalb bleiben und führen müsse, wie er es einst tat. Osiris aber argumentierte, dass der Immerforst auf dem Merkur der Schlüssel sein könnte, um einen Weg zu ihrem Sieg zu simulieren und die Dunkelheit zu verstehen. Ikora unterbrach ihn. Sie befürchtete, dass seine Besessenheit sein Untergang sein würde. Sie jedoch würde sich dafür entscheiden zu bleiben und für das zu kämpfen, was real war.

Auf der nächsten Seite geht’s weiter mit Ikoras Forschungen!

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