Destiny 2 – Lore – Kapitel 22: Felwinter

Lange war es still um die Lore hier. Zeitmangel, viel Arbeit, Corona, zig Gründe. Aber ich habe euch nicht vergessen. Heute habe ich wieder ein spannendes Thema, bzw. einen spannenden Charakter für euch, den wir etwas mehr unter die Lupe nehmen wollen. Niemand geringeren als Felwinter, oder auch Lord Felwinter. Einst einer der Eisernen Lords.

Diese Woche also lautet das Thema: Felwinter.

Destiny 2 - Felwinter
„Radegast ist verstreut.
Perun ist unentschlossen.
Silimar will einen Turm bauen und sich verstecken. Aber sie werden die Welt verändern; niemand kann sie aufhalten. Wird es zum Besseren sein? Ich weiß nicht. Aber sie meinen Um die Kämpfe zu beenden, muss ich nicht jede Nacht mit dem Rücken zur Wand schlafen, Licht in meiner Hand. Und das ist nicht nichts.“
– Lord Felwinter

Felwinter und das Destiny – Universum

Felwinter war ein Exo, Warlock, Kriegsherrr, Meister der Leere und zudem einer der Eisernen Lords. Das war nicht immer so. Er gab seine Macht auf, um gemeinsam mit den Eisernen Lords nach Frieden zu streben. Fest bestrebt in seinem Glauben an das Ziel seiner Gefährten Gegenüber feindlichen Kriegsherren war er gnadenloser als jeder andere.

Trotz mehrerer Fälle, in denen Felwinter als Leerwandler beschrieben wird, ist die Statue für diesen Eisernen Lord mit einer Jägerausrüstung geschmückt, während der Rest von Felwinter das Standardmodell der Titanen-Rüstung verwendet.

Obwohl Felwinter ein Exo war, besitzt sein Name im Gegensatz zu den meisten Exos keine Nummer. Ich gehe davon aus, dass ihm sein Geist diesen Namen gab.

Biografie

Destiny 2 Felwinter
„Soweit ich mich erinnere, hattest du früher einen Thron auf diesem lichtverlassenen Gipfel, bis du dich den Wölfen angeschlossen hast. Du bist der einzige Kriegsherr, den ich kenne, der einen ganzen Berg besaß.“
„Felwinter Peak.“
„Niemand nennt es jemals so.“
„Die Iron Lords tun es. Obwohl sie mich gebeten haben, diesen Thron abzunehmen“.
– Warlord Citan und Lord Felwinter

Felwinter, einst ein gefürchteter Warlord. Er wurde während des dunklen Zeitalters von seinem Geist geweckt. „Felwinter“ war nicht sein richtiger Name, denn diesen hatte er vergessen, sondern ein Pseudonym, das ihm sein Geist gegeben hatte.

Felwinter gründete sein Haus auf dem Felwinter Peak. Einem Berg im alten Russland in der Nähe des Kosmodroms. Er durchstreifte sein Land vom Aralmeer bis zum Citan’s Ridge, obwohl in seinem Land keine Bürger lebten. Felwinter verbrachte auch Zeit damit, mit dem Kriegsgeist Rasputin zu kommunizieren. Obwohl ihm die Entität nie antwortete, erfuhr er von der Existenz SIVAs.

Felwinter und die Eisernen Lords

Während der Patrouille in den Mothyards begegnete Felwinter dem Eisernen Lord Timur. Anstatt zu kämpfen, informierte ihn Felwinter über die Existenz von SIVA. Ohne groß nachzudenken, schloss er sich den Eisernen Lords an. Seine Festung auf dem Felwinter Peak bot er als Hauptquartier an. Nachdem die Eisernen Lords angekommen waren, entfernte Felwinter seinen Thron aus der Festung als Zeichen seiner neuen Loyalität.

Felwinter glaubte, dass die Eisernen Lords die Welt verändern würden. Und das trotz ihrer Fehler. Er war froh, sich ihnen anzuschließen, um den ständigen Krieg zu beenden.

Felwinter und der Abtrünnige Dryden

Eines Tages. Irgendwann, nachdem er sich den Eisernen Lords angeschlossen hatte, stieg ein Mann namens Wu Ming (uns bekannt unter dem Namen der Vagabund), auf den Felwinter Peak, um mit dem Eisernen Lord zu sprechen. Ming war ebenfalls ein Auferstandener. Während des Gesprächs machte sich Wu Ming Sorgen um einen Eisernen Lord namens Dryden. Ming war Zeuge von Aktionen im Dorf Eaton geworden. Dryden versorgte das Dorf mit Lebensmitteln. Und zwar um es als Hinterhalt für eine Gruppe von Kriegsherren zu nutzen.

Der folgende Kampf zwischen den Eisernen Lords und den Kriegsherren endete auf allen Seiten mit Blutvergießen. Die Schlacht geriet bald außer Kontrolle und jeder Zivilist in Eaton wurde im Kreuzfeuer zwischen beiden Seiten getöte. Damit brach Dryden das Eiserne Dekret. Alle Lords unter Drydens Kommando wurden ebenfalls getötet und auch ihre Geister wurden zerstört. Dryden war der einzige Überlebende. Aus Rache hatte Dryden den Geistern der Kriegsherren dasselbe angetan und damit das Eiserne Dekret erneut gebrochen. natürlich versuchte er seine Tat zu vertuschen.

Dryden stieg in den Jahrzehnten nach dem Massaker weiter in die Reihen der Eisernen Lords auf und wurde ein bekannter und ausgezeichneter Verfechter des Ordens. Unbekannt für Dryden gab es einen weiteren Überlebenden des Massakers. Der Vagabund lebte in Eaton und wurde nach der Schlacht von seinem Geist wiederbelebt. Der Vagabund war es der zum Felwinter Peak reiste und Lord Felwinter von Drydens Verbrechen erzählte.

Obwohl er es nicht sichtbar zeigte, hatte sich Felwinter von Wu Ming überzeugen lassen, gegen Lord Dryden vorzugehen.Nachdem er Wu Ming vom Gipfel entlassen hatte, bat der Eiserne Lord seinen Geist, Lord Dryden zu seiner Anwesenheit zu rufen und sein Eisenbanner-Arsenal vorzubereiten. Felwinter sah Drydens Verbrechen als ernst genug an, um seinen eigenen Bruch des Eisendekrets zu rechtfertigen und Dryden für seine Verbrechen zu exekutieren,

Felwinter und der Warlord Citan

Im Gegensatz zu den anderen war Felwinter seinen Feinden gegenüber brutaler. Er war nicht bereit, Gnade zu zeigen. Trotzdem handelte er nicht komplett gnadenlos.

Ein Kriegsherr, ein Titan namens Citan, erfuhr, dass Felwinter auf dem Weg war, um ihm die Chance zu geben, sich friedlich zu ergeben und sich den Lords anzuschließen, wie er es getan hatte. Citan jedoch lehnte ab und so kam es zum Kampf zwischen den Beiden.

Bevor Citan einen Treffer erzielen konnte, benutzte Felwinter die Leere in Kombination mit dem Kampftraining welches Jolder ihm beibrachte, um ihn zu besiegen. Felwinter war sich bewusst, dass Citan sich niemals ergeben würde und benutzte die Leere ein letztes Mal, um Citan den Hals zu brechen. Während er sich zum toten Körper seines Feindes näherte, drückte Felwinter aus, dass niemand die Eisernen Lords davon abhalten würde, Frieden in der Welt zu schaffen. Trotz seines Wunsches, ihm ein Leben bei den Lords anzubieten und zu wissen, dass sie erwägen würden, ihn zu schonen, kannte Felwinter Citan besser und weigerte sich, ihn gehen zu lassen. In dem Moment, als sein Geist aus dem Versteck kam und begann Citan wiederzubeleben, zog Felwinter seine Schrotflinte heraus und feuerte zwei Schüsse ab. Einen, um Citan ein zweites Mal zu töten, den anderen, um dessen Geist zu zerstören.

Felwinter, die Lords und die letzte Stadt

Und natürlich halfen Lord Felwinter und die Eisernen Lords, die letzte Stadt unter dem Reisenden zu errichten. Irgendwann nahmen Felwinter und Lord Nirwen einen jungen Hexenmeister namens Osiris als Lehrling auf, obwohl dieser sich den Eisernen Lords nicht anschloss.

Felwinter und SIVA

Destiny 2 Felwinter

Letztendlich beendeten die Lords die Herrschaft der Warlords und stellten den Frieden in der Welt her. Um die Zivilisation wiederherzustellen, suchte die Organisation der Eisernen Lords nach SIVA, einer Technologie des goldenen Zeitalters. Mit Timur zusammen machte sich Felwinter auf die Suche nach Hinweisen. Als ihre Suche Früchte trug, war Felwinter einer der Eisernen Lords, die in die, später als verseuchten Lande bezeichneten Gebiete ging. Als Rasputins Anwesenheit bekannt wurde, versuchte Felwinter, Rasputin ihre friedliche Absicht mitzuteilen, wurde jedoch von ihm mit all seinen Abwehrmechanismen abgewiesen, um die Eisernen Lords abzuschrecken. Nicht ganz klar ist, ob Rasputin die Lords nicht in eine Falle lockte. Ob er Schnipsel auswarf, damit Felwinter SIVA fand? Von einem Leak ist die Rede und ob Felwinter gar Rasputins Sohn ist….. Dazu aber mehr, wen es weitere Erkenntnisse dazu gibt.

Einigen Lord gelang es schließlich zu SIVA vorzudringen. Leider geriet der Versuch SIVA für ihre Zwecke zu gebrauchen außer Kontrolle. Felwinter war einer der acht, die ihr Ende in der SIVA-Replikationskammer fanden. Lord Saladin und Lady Efrideet waren die einzigen Lords, die nicht infiziert wurden. Schweren Herzens musste Saladin seine Mitstreiter in der Replikationskammer zurücklassen und diese verschließen, sodass nie wieder jemand diesen Raum betreten könnte. Leider kam alles anders. Was? Das könnt ihr hier nachlesen.

Lord Felwinter erhielt seine letzte Ruhe. Und zwar nachdem der Hüter Felwinters, mit SIVA verseuchte Überreste und die Replikationskammer endgültig zerstörte. Das war unabdingbar, denn seit seinem Tod hat SIVA Felwinters Leiche mit sich selbst verändert und in ein zombifiziertes Wesen verwandelt.

Auf der nächsten Seite gehts weiter mit interessanten Dingen rund um Lord Felwinter.

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