Raid Herausforderung

Destiny 2 – Lore – Kapitel 23: Rhulk der Zerstörer von Lubrae – Teil 2

Von Hass und Abneigung durchtrieben erzählt Rhulk von seinem Vater und der Vernichtung Lubraes. Aus der Sicht des Schülers des Zeugens ist sein Vater ein Verräter, der alle seine Prinzipien fallen lassen hat. In Teil 2 unserer Lore-Reihe erfahrt Ihr, warum Rhulk so einen Hass gegen seinen Vater und den Pirscher-Clan hegt.

Achtung Spoiler! Hier wird über die Geschichte von Destiny 2 geschrieben. Es kann zu Spoilern kommen. Ihr seid hiermit gewarnt worden.

Thronwelt - Rhulk
Quelle(n): ArtStation

Der gehasste Vater

Wie Ihr bereits im ersten Teil dieser Lore-Reihe erfahren habt, herrschte nach dem Verschwinden des Reisenden Krieg und Zerstörung auf dem Planeten Lubrae. Eine Militärdiktatur hat die Kontrolle übernommen und tötet jeden, der eine andere Meinung vertritt.

Auch Rhulks Familie hat sich der Diktatur angeschlossen, was der junge Soldat sehr verachtete. Dies ist übrigens einer der Gründe, warum sich Rhulk dem Zeugen angeschlossen hat.
Infolge der Unterdrückung der Einwohner Lubraes, wurde auch Rhulks Vater verschleppt.

In den Lore-Texten erzählt Rhulk zwar in Trauer von seinem Vater, jedoch verabscheut er diesen für seinen Verrat. Doch er gibt nicht dem Regime die Schuld an seinem Leid, sondern nur seinem Vater. Die Abneigung geht so weit, dass er ihn umbringen will.

Ich bin mir sicher, Vater – dass du durch meine Hand sterben wirst.“

Destiny 2 Lore – Zertrümmerte Sonnen – Nepotistisch

Um seinem Volk Gerechtigkeit zu bringen, geht Rhulk über Leichen. Denn er ist nichts anderes als ein Mörder. Auf der Suche nach seinem Vater, welcher inzwischen für das Regime arbeitet, kämpft er sich durch seine Gegner. Selbst der Prischer-Clan ist für Rhulk keine Herausforderung.

Bei der Suche nach dir töte ich viele. Wasche meine Hände mit ihrem Blut in der Hoffnung, dass du noch am Leben bist. Ohne deine Führung bin ich verloren. Ich weiß nicht, was ich bin. Wer ich bin. Was ich tun soll .“

„Doch was viel wichtiger ist, Vater – niemand verbietet mir meinen Durst. Meine Blutrünstigkeit. Sie ermutigen mich sogar. Und sie haben mir Wahrheiten aufgezeigt. Über die Wanderer. Über die Folgen der schimmernden Kugel. Du hast immer behauptet, dass die Hände des Regimes blutbesudelt seien, aber deine hast du mir nie gezeigt – bis jetzt. Wie kannst du es wagen, jetzt vor mir zu stehen und deine Untreue gegenüber dem Regime zu beichten. Wie kannst du mich erneut anlügen.“

Destiny 2 Lore – Zertrümmerte Sonnen – Nepoistisch und Unbeugsam

Der Prischer-Clan

Auf Lubrae herrscht eine strenge Clankultur. Das bedeutet, dass jede Familie zu einem Clan gehört. Auf der Seite der Militärdiktatur steht der Pirscher-Clan, welche in den Erzählungen wie eine Söldnertruppe auftritt.

Sie verfolgen Rhulk, weil er gegen die Auflagen des Regimes verstößt. Doch er weiß sich zu wehren. „Während jeder Schattensonne gehe ich mithilfe des auf unsere großen Sonnen Saphir-Wandlers, der mir im Dunkeln Licht spendet, den Abgrund ab“, schrieb Rhulk in seinen Erinnerungen. Beschrieben wird hier der Abyss, welchen wir Euch bereits in Teil 1 vorgestellt haben.

Die Pirscher bemerken den jungen Soldaten so nicht und rechnen nicht mit einem Angriff. Auf sadistische Weise bringt Rhulk die Pirscher mit einer Waffe des Regimes um. Eine Waffe, welche nun die Hüter nutzen – die Glefe.

Rhulk Waffe
Konzeptbilder – Rhulks Waffe – Quelle(n): ArtStation

„Rheliks Fluch“ tauft Rhulk seine Glefe. Wer ist Rhelik, fragt Ihr Euch? Diese Waffe wurde nach Rhulks Vater benannt. Obwohl er Hass gegenüber diesen empfindet, will er ihn bei sich tragen.

Vaters Tod und die Zerstörung Lubrae

Im letzten Teil der Erinnerung des Schülers erzählt er von der Zerstörung Lubraes. Denn Rhulk allein war es, der die Bevölkerung von Lubrae tötete.
„Ich zerreiße Mutters Fleisch (…), Ich entferne Vaters Kopf von seinem Hals (…), Niemand entkommt meinem Zorn. (…) Nicht einmal die Kleinen. Nicht einmal Zivilisten. Die Stadt sieht erschrocken zu. Sie wissen, was ich bin“, berichtet Rhulk seinem Meister.

Sein Blutrausch findet erst ein Ende, als schließlich die Sapphirische Sonne explodierte. Dies ist eine der zwei Sonnen von Lubrae. Ohne diese kann der Planet nicht überleben.

Der Ort zerbricht, zersplittert. Er hat alle vernichtet. Nur der Zeuge hat Rhulk manipuliert, ihn das Hassen gelernt. Als neuer Schüler gehorcht Rhulk nun seinem Herren. Seine Aufgaben sind klar. Den Reisenden und die Hüter vernichten.

Der Zeuge
Hier. Mit dir. Mein … Zeuge.
—-Und was fühlst du jetzt? So ganz ohne Familie. Ohne das Regime. Ohne Lubrae. Was fühlst du hier, in unserer Umarmung, jetzt wo sie fort sind und du zurückgeblieben bist?—-
Rhulk öffnet seine Augen. Kriecht aus der geschwärzten Lösung hervor, die ihn die ganze Zeit umgab. Kommt aus der Wand aus obsidianartigem Miasma hervor, um seinen Lapis zu finden. Um Lubraes Ruin zu finden. Er nimmt sie und erhebt sich.
—-Was fühlst du, gutes Kind?—-
„Erleichterung.“ – Quelle(n): ArtStation
  • Im letzten Teil dieser Lore-Reihe widmen wir uns Rhulks Aufgaben in der Thronwelt Savathuns und seine Verbindung zur Schar.

Wie findet Ihr Rhulks düstere Beziehung zu seinem Vater? Schreibt uns Eure Meinung doch gerne in die Kommentare oder besucht uns auf Twitter oder Facebook.

Hier geht es zu Teil 1 – Wer ist Rhulk?

Quelle(n): Destiny 2 Lore „Zertrümmerte Sonne“ / ArtStation