Destiny – Festival der Verlorenen: Crota-Maske basteln

Wer das Weekly Update von Bungie in der letzten Woche gelesen hat, der wird dort sicherlich auch die PDF-Versionen der virtualen Masken gesehen haben, die die Hüter aufgrund des Festivals der Verlorenen in Destiny tragen. Alle Real-Life-Hüter unter euch können eben diese Masken auf Papier ausdrucken und basteln – so wie ich. Aber Achtung, das Werkeln an den Papiermasken ist nicht ohne! Was man beachten muss, erkläre ich euch im Folgenden.

Zuallererst hat man die Qual der Wahl. Welche Maske will ich überhaupt basteln? Neben dem Sprecher und dem Reisenden könnt ihr auch ein Engramm oder sogar die Köpfe von Raid-Bossen falten und zusammenkleben. Gerade Oryx und Crota haben es ganz schön in sich und da ich keine Mühen für dieses Vorhaben scheue, habe ich mich für Crota entschieden (links im Bild).

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Um Crotas Kopf zu basteln, müsst ihr mit eurem Drucker zunächst 14 Farbseiten ausdrucken. Darauf befinden sich alle Teile, die ihr für dieses Unterfangen braucht; sogar schon versehen mit nummerierten Klebestellen. Wenn man die Bögen durchblättert, sieht man über 250 davon. Crota ist nun mal durch seine „Krone“ recht kleinteilig gestaltet. Was ihr dann noch benötigt, ist simpel: Bastelschere und Klebstoff. Ich verwende für meine Maske einen stinknormalen Pritt-Stift.

Nun geht’s los: Am besten schneidet ihr den ersten Bogen einmal komplett aus, um euch an den Einzelteilen zu orientieren. Sobald ihr passende Teile gefunden habt, faltet diese und klebt sie schon einmal zusammen. Vorsicht: um nicht durcheinander zu kommen, solltet ihr vielleicht die Zahlen, die auf keiner weißen Klebestelle zu sehen sind, zunächst dranlassen und erst dann abschneiden, bevor ihr  klebt. Das vermeidet Verwirrung. Falls euch „Malen nach Zahlen“ ein Begriff ist: das hier läuft ähnlich ab.

Schon beim nächsten Bogen habe ich nur schrittweise Teile ausgeschnitten, gefaltet und geklebt, sodass ich die Maske nach und aufbaue, statt alle Teile erst einmal auszuschneiden usw. Das macht den Ablauf nicht langweilig. Nach ungefähr drei Stunden Stunden Arbeit sah meine Crota-Maske schon so aus:

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Am kompliziertesten zu kleben sind die „Hörner“, von denen Crota eine Menge besitzt. Ihr braucht da wirklich Fingerspitzengefühl, Zeit und Geduld. Vielleicht erkennt ihr ja die kleinen weißen, mit Zahlen versehenen Ränder: das sind die Klebestellen, die ich meine. Im Vergleich zu meiner Hand, die unter seinem Gesicht liegt, kann man schon erahnen, was für eine große Maske das wird. Außerdem klebt man mit dieser Crota-Maske eine Vollmaske. Das heißt, ihr müsst auch die Rückseite kleben statt nur ein Gummiband an den Seiten einzufädeln.

Am nächsten Tag habe ich weitergearbeitet und das Ergebnis nach weiteren vier, fünf Stunden sieht dann so aus:

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Was ihr hier sieht, sind ungefähr 60 Prozent der kompletten Papiermaske. Sie ist da schon so groß, dass ich den Fortschritt durch das Festhalten mit einer Hand nicht mehr ordentlich zeigen könnte. Deshalb liegt sie auf diesem Polsterhocker und nimmt fast die ganze Sitzfläche ein. Später, wenn sie hinten auch noch zusammengeklebt wurde, erscheint sie dann etwas weniger riesig.

Das ist nun ein ziemlich drastisches Beispiel. Ich bin mir sicher, dass zum Beispiel die Engramm-Maske nicht so kompliziert aufgebaut ist. Das vollständige Endergebnis könnt ihr dann in den nächsten Tagen auf unserem Twitter-Account sehen!