Destiny – Trivia: Der Geist als Witzbold?

Die Alpha- und Beta-Phase sowie der Release-Tag von Destiny sind nun schon fast ein ganzes Jahr her, doch die Spieler werden immer wieder mit dem Eindruck konfrontiert, dass sich der Geist eines jeden Hüters ziemlich monoton anhört, wenn er uns Anweisungen gibt – vor allem im englischsprachigen Raum. Gesprochen von Peter Dinklage, macht der „amerikanische“ Geist nicht gerade den Eindruck, als würde er uns die Welt und die Wesensart unserer Feinde gern erklären. Bungie hatte dazu die Idee, mit witzigen Sprüchen das Ganze ein wenig aufzulockern, doch dazu kam es am Ende nicht.

Die Comedians David Cross und Brian Posehn von Arrested Development wurden angeheuert, um dem Geist ein paar heitere Sätzchen zu verpassen, wo er doch sonst schon so ernst ist. Cross wurde vor nicht allzu langer Zeit von IGN eingeladen, um über seine Karriere zu sprechen und erzählte unter anderem von seiner Zusammenarbeit mit Bungie am Space-Shooter Destiny.

Dabei kam heraus, dass Posehn und er ein Jahr vor Release extra von Bungie angesprochen wurden, um sich den Geist einmal anzuschauen und ob es sich da nicht lohnt, eine Prise Humor mit ins Spiel zu bringen. Beide waren sehr angetan und freuten sich schon sehr darauf, doch am Ende wurde nichts von ihrer Arbeit in den Geist integriert: „They did not use a single, solitary thing that we wrote, which is a shame“. Cross ist der Auffassung, dass es jemandem von Bungie später doch nicht recht war, den Geist zu einem kleinen Witzbold zu machen.
Weiterhin gab er preis, dass er Destiny zu Anfang wirklich gerne gespielt hat, doch ab einer bestimmten Spielzeit erschien ihm der Geist „boring as sh*t“ mit seiner monotonen Sprechweise – wie auch Tausenden oder gar Millionen von anderen Gamern. Diese wären, nach Angaben von Cross, der Meinung gewesen, dass das ein oder andere Späßchen dem Spiel mit Sicherheit gutgetan hätte.

Die beiden Komiker haben – wahrscheinlich um sich inspirieren zu lassen – zusammen in einem Raum gesessen und eine Menge Destiny gespielt. Dabei kamen wohl einige gute Sprüche zusammen, über die nicht nur sie, sondern auch andere gelacht hätten. Cross spricht von „riffy one-liners“, an die er sich beim Interview leider nicht mehr erinnern konnte. Nur so viel: „[…] we were there for a couple of days so we offered a bunch of stuff up“. Aber er lässt auch anklingen, dass es wohl die Atmosphäre des Spiels verändert hätte, die doch relativ düster wie beschaulich und ruhig daherkommt.

Quelle: IGN

Weitere Beiträge
destiny 2 raid garten
Destiny 2 – Glitch ermöglicht euch Raid mit bis zu 12 Hütern