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Destiny 2 – Destiny, Bungie und die Mythologie – Kapitel 2: Die Vex

Destiny ist ein Mysterium. Ihr liebt Geschichte und Mythologie? Was verbirgt sich hinter all den Begriffen und Namen? Eine Geschichte in Kapiteln. Hier nun die Fortsetzung.

Widmen wir uns heute also dem nächsten Kapitel in unserer Lore-Reihe. Kapitel 2 handelt von den Vex: diese mysteriösen, zeitreisenden Maschinen mit Intelligenz. Woher sie kommen? Das weiß niemand so genau. Lest in Kapitel 2 was wir zum Beispiel mit einer Hydra verbinden oder was sich hinter einem Minotaurus verbirgt.

Liebe Leserinnen und Leser,

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in Kapitel 1 haben wir uns ausgiebig mit der Thematik rund um die Kabale beschäftigt. Welche geschichtlichen Hintergründe und Aspekte stehen im Bezug dazu? Falls ihr noch nicht dazu gekommen seid, hier könnt ihr Kapitel 1 noch einmal nachlesen:

Kapitel 1: Die Kabale

Nun aber genug geredet, auf geht’s zum nächsten Kapitel!

Kapitel 2: Die Vex – Mysteriöse, intelligente Maschinenwesen

Lebendiges Metall. Unverständliche Intelligenz.

Die Vex sind die Architekten uralter und komplexer Strukturen, von denen man vermutet, dass sie auf jedem Himmelskörper vergraben sind. Auch sie gehören zu den feindlichen Rassen im Destiny-Universum. Sie sind durch ein Netzwerk wie kein anderes auf der Erde verbunden und arbeiten im Gleichklang, gelenkt von einem einzigen, unergründlichen Zweck.

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Man trifft sie auf der Venus und dem Mars (Destiny 1) sowie auf Nessus, Merkur und Io (Destiny 2) an. Selbst wenn man ihnen den Kopf weg schießt, überleben sie – die Schwachstelle der meisten Vex sind die weiß leuchtenden Energiekerne an ihrem Torso. Man sagt von ihnen, dass sie durch die Zeit reisen können.

Hydra

Die Hydra herrscht vor allem in der griechischen Mythologie vor.

 

Im Destiny-Universum ist die Hydra eine Miniatur-Festung. Trotz ihrer physischen Langsamkeit verarbeitet sie blitzschnell die Daten, die sie von anderen Vex erhält. Was ihr an Mobilität fehlt, macht sie mit fast undurchdringlicher Schildkraft und ihrer starken Feuerkraft wieder wett.

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In der griechischen Mythologie wird die Hydra als vielköpfiges, schlangenähnliches Ungeheuer benannt. Wenn es einen Kopf verliert, wachsen an dessen Stelle zwei neue; zudem war der Kopf in der Mitte unsterblich. Die Hydra wird auch als Wasserschlange bezeichnet. 

Die Hydra galt als Tochter der Echidna und des Typhon. Sie wuchs im Süden Griechenlands, in den schwer zugänglichen Sümpfen von Lerna in der Argolis, auf, weshalb sie auch die Lernäische Schlange genannt wurde. Sie pflegte aufs Land herauszukommen, Viehherden zu zerreißen und Felder zu verwüsten.

Die ‚Hydra‘ gilt aus benannten Gründen als sprichwörtliches Gleichnis für Situationen, wo jeder Versuch einer Eindämmung oder Unterdrückung nur zur Ausweitung einer Eskalation führt.

Minotaurus

Auch der Minotaurus ist in der griechischen Mythologie vorzufinden.

 

Minotauren heizen uns Hütern ordentlich ein, aber das meiste ihrer Verarbeitungskapazität wird dazu verwendet, massive Vex-Anlagen zu bauen, von denen man vermutet, dass sie sich durch mehrere Dimensionen ziehen. Minotaurus-Modelle sind stämmiger und dadurch schwerer als jeder andere zweibeinige Vex zu knacken. Außerdem machen sie aggressiven Gebrauch von ihrer Teleportfähigkeit.

 

 

 

Der Minotaurus ist eine Gestalt aus der griechischen Mythologie. Er wird als Mensch mit einem Stierkopf dargestellt und ist der Sohn der Pasiphae und dem kretischen Stier.

Der Stiermensch wurde von König Minos auf Bitten seiner Tochter Ariadne in ein Labyrinth, das Daidalos konstruierte, gesperrt und nicht getötet.

Minos forderte im Zuge seines Sieges gegen die Stadt Athen ein grausames Opfer. Alle neun Jahre mussten die Athener sieben Jungfrauen und sieben Jünglinge dem Minotaurus zum Opfer darbringen, um von ihm verschont zu bleiben.

Als sich dieses Ereignis zum dritten Mal jähren sollte, brach Theseus freiwillig auf, um sich dem Ungetüm zu stellen. Mithilfe eines Schwertes und dem Ariadnefaden, mit welchem er seinen Weg durch das Labyrinth fand, war er letzten Endes siegreich und konnte mit Ariadne und den Athenern fliehen.

Harpyie

Ebenfalls der griechischen Mythologie entsprungen ist die Harpyie.

 

Die Harpyie ist die schnellste und mobilste Vex-Art. Sie ist eine Lufteinheit, die oft in Schwärmen auf Patrouille und Aufklärungsmissionen gehen. Bevor sie angreifen können, müssen sie anhalten und sich stabilisieren.

 

 

 

 

 

 

Harpyien sind in der griechischen Mythologie mit Flügeln ausgestattete, weibliche Mischwesen, die die Sturmwinde verkörpern. Sie stammen vom Meeresgott Thaumas und der Okeanide Elektra ab. Bekannte Harpyien sind Aello, Okypete, Podarge und Kelaino. Sie traten unter anderem in der Homer verfassten Odyssee auf, die in der römischen Mythologie später von Schriftsteller Vergil in der Aeneis rezipiert wurde.

In der Mythologie werden den Harpyien folgende Eigenschaften zugeschrieben: in Hesiods „Theogonie“ werden sie als schönlockig, mit Schwingen und schnell wie der Wind beschrieben. Apollonios Rhodios hingegen bezeichnete sie als widerliche, fliegende Monster, die die Absicht hätten, Essen zu rauben und mit ekelerregenden Schmutz verderben. Sie wohnen in einer Höhle auf Kreta und werden von Zeus dafür beauftragt, die Seelen von den Toten in den Tartaros zu bringen. Sie kommen in der „Argonautensage“ vor, in der berichtet wird, dass sie dem blinden Hellseher Phineus die Speise vom Tisch stehlen und ihn mit Kot beflecken.

Goblin

Goblins sind Fabelwesen. Die Herkunft und Bedeutung des englischen Wortes Goblin ist unsicher. In der Chronik des Ordericus Vitalis aus dem 12. Jahrhundert wird ein Gobelinus erwähnt, ein Geist, der das Gebiet von Évreux heimsuchte. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit dem deutschen Wort Kobold, oder dem spätlateinischen Cabalus, welches seinerseits auf griechisch Kobalos („Schurke“, „Spitzbube“) zurückgeht.

Der Goblin ist eine Basiseinheit in dem riesigen, rechnerischen Netzwerk, das die Vex sind. Wenn man den großen, fächerartigen Kopf zerstört, scheint das nicht viel zu bewirken, außer dass es den Goblin in eine knisternde Raserei schickt. Der Schwachpunkt, der zu einem kritischen vernichtenden Treffer führt, befindet sich am weiß schimmernden Bauchbereich.

 

 

 

 

 

Goblin ist die englische Bezeichnung für kleine, meist bösartige und grotesk hässliche Plagegeister oder Gespenster. Wie bei den Zwergen und Kobolden in Sage und Märchen schwanken die Größenangaben für Goblins stark, zwischen wenigen Zoll bis Kindergröße. Ebenso verfügen sie oft über Zauberkräfte.

In der modernen Fantasy werden die Goblins zumeist als wahlweise technologisch hochentwickelte oder aber sehr primitive Rasse beschrieben, die eine große Neigung zu Grausamkeit und suizidalem Verhalten gepaart mit einer gewissen Verrücktheit aufweist.

 

Epilog

So sind wir nun schon wieder am Ende des Kapitels angelangt. Wir hoffen, wieder etwas mehr Licht ins Dunkel gebracht zu haben. Nicht vergessen: das Destiny-Universum ist vollgepackt mit Mythen und Geschichte, wenn man sich die Zeit dafür nimmt, das Ganze etwas zu hinterfragen. Aber dafür sind wir ja da, wir beleuchten jedes noch so kleine Staubkorn!

Seid also dabei, wenn sich das nächste Woche ein weiteres Kapitel öffnet.

Fortsetzung folgt …

 

Liebe Leserinnen und Leser, nun seid ihr wieder gefragt. Wie hat euch die Geschichte zu den Vex gefallen? Welchem Thema sollen wir uns in Kapitel 3 widmen? Ihr könnt gerne wieder mit bestimmen. Schreibt uns eure Wünsche in den Kommentaren, auf Facebook und Twitter. Das Destiny-Universum steckt noch immer voller Geschichten und Mythen!


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Über Angel_Dust

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Ich bin Baujahr 71 und leidenschaftliche Zockerin, am liebsten Destiny, aber auch The Division. beide Spiele zocke ich seit Release. Wenn ich nicht gerade an der Konsole sitze bin ich Selbstständig. Mein zweites Leben ist dem Mittelalter verschrieben.

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