Destiny 2 – Destiny, Bungie und die Mythologie – Kapitel 37: Der Osmiumkönig

Destiny, ein einziges Mysterium. Ihr liebt die Geschichte und Mythologie? Was verbirgt sich hinter all den Begriffen und Namen? Eine Geschichte in Kapiteln.

Es ist wieder Zeit für die spannenden Destiny-Welten. Ich habe mich wieder hingesetzt und mich auf die Suche nach Interessantem gemacht. Was könnte euch interessieren? Nachdem wir in der vergangenen Woche viel über Oryx, dem König der Besessenen gelernt haben, wollen wir etwas tiefer eintauchen und uns mit dem im Artikel erwähnten Osmiumkönig befassen.

Das Thema des heutigen Mythologie-Kapitels 37 lautet also: Der Osmiumkönig.

Bevor wir uns aber mit der Mythologie hinter dem Begriff beschäftigen, schauen wir doch zunächst einmal, wer oder was hinter dieser Bezeichnung verborgen ist. Wo finden wir den Begriff? Wer oder was ist der Osmiumkönig?

Destiny
“ Der König verzweifelte in seinen letzten Augenblicken. Zu Recht. Seine Rache geleugnet.
– 
Zerrissen

Der Osmiumkönig

Der Osmiumkönig war ein Proto-Hive, der auf dem schwebenden Kontinent, dem „Osmium Court“ auf dem Gasriesen namens Fundament herrschte. Er hatte drei Töchter: Xi Ro, Sathona und Aurash , die von Taox unterrichtet wurden.

Destiny
In der Welt haben die Sterne nie geschienen, der Wurm ist nie in unserem Fleisch gezüchtet. Wir haben einen Tag lang gelebt. Unsere Zähne waren zu kurz. Wir waren hungrig nach Dingen, die wir nicht essen konnten.

Biographie

Es ist nicht bekannt, wie lange der Osmiumkönig das Osmiumreich regierte oder wer ihm vorausging. Irgendwann paarte er sich mit einem fruchtbaren Weibchen seiner Spezies. Er zeugte eine Reihe von Nachkommen, die schließlich ums Leben kamen. Seine letzte Brut, bestehend aus Xi Ro, Sathona und Aurash, ist die einzige, von der bekannt ist, dass sie überlebt hat. Auch war bekannt, dass der Osmiumkönig eine Drei-Augen-Brille trug, um seine Augen vor den ständigen Blitzstürmen von Fundament zu schützen. Er behielt auch einen toten weißen Wurm, der an den Ufern des Hofes angespült worden war, als Vertrauten bei sich. 

Als der Osmiumkönig zehn Jahre alt war, ein besonders langes Leben für die kurzlebigen Proto-Hive-Arten, war er senil und verrückt geworden. In seinem Wahnsinn hatte er begonnen, sich in das königliche Orrery einzusperren und über die Umlaufbahnen der 52 Monde des Fundaments zu schwärmen. Er befürchtete, dass ihre Umlaufbahnen irgendwie verändert würden und sich zur Syzygy ausrichten würden, was wiederum eine massive Flutwelle auslösen würde, die alle Zivilisationen von Fundament zerstören würde. Er vertraute Aurash seine Befürchtungen an, der später beschloss, einen Weg zu finden, um die Syzygy aufzuhalten. 

Fundament ist ein Planet in einem unbekannten Sternensystem, aus dem vor Milliarden von Jahren die Hive hervorging.

 Taox hinterhältiger Plan

Taox, eine sterile Mutter und Lehrerin des königlichen Nachwuchses, wusste, dass der Tod des Osmiumkönigs unmittelbar bevorstand. Sie befürchtete jedoch, dass seine Töchter zu eigensinnig und schwach waren, um den Osmiumthron zu besteigen und effektiv zu herrschen. Insgeheim lud sie die rivalisierenden Helium-Trinker des Helium-Hofes ein. Sie schlug vor in den Osmium-Hof einzudringen, die königliche Familie zu ermorden und unter Helium-König Regentin auf dem Kontinent zu werden. Die Heliumtrinker ließen sich darauf ein und fielen anschließend in den Hof ein und töteten den Osmiumkönig. Den Töchtern des Königs jedoch gelang es zu fliehen. Sie versprachen, eines Tages zurückzukehren und sich an Taox für ihren Verrat zu rächen.

Lore – Taox über die Töchter des Osmiumkönigs

Destiny
Vers II — Der hasserfüllte Vers

Zur Berücksichtigung durch den Heliumhof,
In Verzweiflung verfasst,
Dieses versiegelte Geheimnis,

Ich bin Taox, unfruchtbare Mutter, Lehrerin der Kinder des Osmium-Throns.

Als Mutter lebe ich lange. Als Unfruchtbare kann ich mich über die kleinen Querelen der Hofpolitik erheben.

Ich allein sehe die Muster des Überlebens. Allein entwickelte ich die großen Antriebe, die den Osmium-Hof bewegen. Nun —

muss ich alleine handeln, um mein Königreich zu retten.

Senilität hat meinen Lord, den Osmium-König, ergriffen. Er ist zehn und wahnsinnig. Das Studium antiker Schriften verschlingt ihn. Heute schwärmt er von den Monden über dem Sturm. Morgen wandelt er durch die Flure, spricht mit seinem Vertrauten, einem toten weißen Wurm aus der Tiefsee. Er bewahrt ihn in einem Glas auf, kümmert sich um ihn und vernachlässigt seine Pflichten als König.

Der Osmium-König hat drei überlebende Nachkommen, alle zwei Jahre alt:

Xi Ro, die jüngste und tapferste, die ein Ritter werden will.

Sathona, die klügste, die eine Mutter werden will.

Aurash, Navigator-Kind, das vom unendlichen Ozean träumt. Morgen kehrt sie von den Wolfram-Monolithen zurück.

Keine von ihnen ist als Thronfolgerin geeignet. Keine von ihnen wird den Osmium-Hof vor dem heulenden Fundament bewahren. Xi Ro kann kämpfen, aber nicht anführen. Sathona kann denken, aber nicht kämpfen. Aurashs Neugier wird sie von ihren Pflichten fortziehen. Ich fürchte um alle zukünftigen Kinder.

Bald wird sich der Osmium-König ins königliche Planetarium einschließen, um die Monde zu studieren. Versammelt eure Ritter, oh Heliumtrinker, und erobert unseren Kontinent. Tötet die drei Erben. Ich werde den Osmium-Hof als eure Herrscherin regieren und Antriebe für euch bauen.

Und wenn ich versage, lasst den Leviathan in der Tiefe mich verschlingen.

Verfasst in Trauer,
Diese verhasste Bitte,
Taox, Osmium-Mutter, zum Zusehen verdammt

Mehr dazu in einem weiteren Lore-Kapitel rund um DIE BÜCHER DER TRAUER!

Quellen: https://www.destinypedia.com/

Destiny: Bücher der Trauer

Mythologie Osmium

Osmium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Os und der Ordnungszahl 76; im Periodensystem der Elemente steht es in der 8. Gruppe, der Eisengruppe. Es ist ein hartes, sprödes, stahlblaues Übergangsmetall und gehört zu den Platinmetallen. Osmium besitzt mit 462 GPa den höchsten Kompressionsmodul aller Elemente, lediglich übertroffen von aggregierten Diamant-Nanostäbchen, und mit 22,6 g/cm3 die höchste Dichte.

Biologische Funktionen von Osmium sind weder im menschlichen noch in anderen Organismen bekannt. Technisch wird Osmium wegen seines hohen Preises nur verwendet, wenn Haltbarkeit und Härte ausschlaggebend sind.

Geschichte

Osmium, das schwerste Homologe der 8. Gruppe im Periodensystem, wurde 1804 von Smithson Tennant zusammen mit Iridium im Rückstand von in Königswasser aufgelöstem Platin entdeckt. Der Name „Osmium“ entstammt dem rettichartigen Geruch (altgriechisch ὀσμή osmē „Geruch, Gestank“) seines in geringer Konzentration vorhandenen flüchtigen Tetroxids. Die zwei französischen Chemiker Louis-Nicolas Vauquelin und Antoine-François de Fourcroy entdeckten zur selben Zeit dieses Metall in Platin und benannten es ptène..

Destiny
Smithson Tennant (* 30. November 1761 in Selby, North Yorkshire, England; † 22. Februar 1815 in Boulogne-sur-Mer) war ein englischer Chemiker.

Die erste wichtige Anwendung des Metalls war am Anfang des 20. Jahrhunderts seine Verwendung als Material für Glühfäden in Glühlampen durch Carl Auer von Welsbach. Der Name der Firma Osram leitet sich von den dazu eingesetzten Metallen Osmium und Wolfram ab. In der Anwendung hatte die Verwendung von Osmium jedoch einige Nachteile. Neben dem hohen Preis war vor allem die schwierige Verarbeitung ein Problem. Osmium ist spröde und kann nicht zu Fäden gezogen werden. Daher wurden die Glühfäden durch Spritzen einer osmiumhaltigen Paste und anschließendes Verglühen der organischen Bestandteile hergestellt. Die so erhaltenen Fäden waren allerdings zu dick für hohe Spannungen und außerdem empfindlich gegenüber Erschütterungen und Spannungsschwankungen. Nach kurzer Zeit wurden sie zunächst durch Tantal und schließlich durch Wolfram ersetzt.

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Natürliches Osmium (zwei miteinander verschmolzene Kristalle) aus einem Flussbett auf Hokkaidō

Vorkommen

Osmium ist mit einem Anteil von 1 · 10−8 an der Erdkruste sehr selten. Es ist fast immer mit den anderen Platinmetallen Ruthenium, Rhodium, Iridium, Palladium und Platin vergesellschaftet. Osmium kommt häufig gediegen, aber auch gebunden als Sulfid, Selenid oder Tellurid vor.

Bei den Osmiumvorkommen wird zwischen primären und sekundären Lagerstätten unterschieden. Primäre Lagerstätten sind Kupfer-, Nickel-, Chrom- oder Eisenerze, in denen geringe Mengen an Platinmetallen in gebundener Form enthalten sind. Es gibt keine eigenständigen Osmiumerze. Neben diesen Erzen existieren sekundäre Lagerstätten oder Seifenlagerstätten, in denen Osmium und die anderen Platinmetalle gediegen vorkommen. Dabei wurden die Metalle nach Verwitterung vom Wasser ausgewaschen und haben sich – bedingt durch ihre hohe Dichte– an geeigneten Stellen angereichert (vgl. Gold). Osmium kommt dabei vor allem in den natürlichen Legierungen Osmiridium und Iridosmium vor, die neben Osmium vor allem Iridium enthalten und nach ihrem überwiegenden Bestandteil unterschieden werden.

Die wichtigsten Vorkommen sind die platinmetallreichen Nickelerze in Kanada (Sudbury, Ontario), Russland (Ural) und Südafrika (Witwatersrand). Sekundäre Lagerstätten befinden sich am Fuß des Urals, in Kolumbien, Äthiopien und auf Borneo.

Destiny
Osmium-Sammlerbarren (hergestellt aus verpresstem und gesintertem Pulver) vor gleich schweren Eisen- und Aluminium-Barren (je 1 Feinunze). Der Größenunterschied verdeutlicht die unterschiedliche Dichte dieser Elemente.

Verwendung

Für das Element gibt es wegen seiner Seltenheit, seines komplizierten Herstellungsverfahrens und des damit einhergehenden hohen Preises von 400 US-Dollar pro Feinunze (Stand Nov. 2018) verhältnismäßig wenige technische Anwendungen. Aufgrund der hohen Giftigkeit der Oxide wird Osmium selten in reinem Zustand verwendet. In abrasiven und verschleißenden Anwendungen wie Schreibkugeln in Kugelschreibern, phonografischen Abtastnadeln, Wellen und Zapfen im Instrumentenbau sowie elektrischen Kontakten kommen harte osmiumhaltige Legierungen der Platinmetalle zum Einsatz. Eine Legierung aus 90 % Platin und 10 % Osmium wird zu medizinischen Implantaten und künstlichen Herzklappen verarbeitet sowie in Herzschrittmachern verwendet. Manchmal wird Osmium als Katalysator für Hydrierungen benutzt.

Quelle: https://de.wikipedia.org

Epilog

Und damit ist das Ende dieses Mythologie-Kapitels erreicht. Ich hoffe sehr, euch wieder ein wenig Hintergrundwissen vermittelt zu haben.

Ich freue mich schon auf die kommende Woche und darauf, die nächsten Destiny-Mythen aufzudecken.

Seid also wieder mit dabei, wenn sich auch in der nächsten Woche ein weiteres Kapitel in der Reihe Mysterium Destiny öffnet!

Fortsetzung folgt …

Falls ihr die anderen Kapitel verpasst habt oder einfach noch einmal nachlesen wollt: nachfolgend alle bisher erschienenen Kapitel im Mysterium Destiny zum Nachlesen:

Mysterium Destiny

Und für alle Lore-Interessierten empfehle ich die Reihe

Destiny – Lore

Liebe Leserinnen und Leser, nun seid ihr wieder gefragt. Wie hat euch Kapitel 37 meiner Mythologie-Reihe gefallen? Welchem Thema sollen wir uns in Kapitel 38 widmen? Ihr könnt natürlich gerne wieder mitbestimmen. Schreibt mir eure Wünsche in den Kommentaren, auf Facebook und Twitter. Und nicht vergessen: Das Destiny-Universum steckt noch immer voller Geschichten und Mythen!

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