Destiny

Destiny 2 – Destiny, Bungie und die Mythologie – Kapitel 43: Hunter

Destiny, ein einziges Mysterium. Ihr liebt die Geschichte und Mythologie? Was verbirgt sich hinter all den Begriffen und Namen? Eine Geschichte in Kapiteln.

Es ist wieder an der Zeit für die spannenden Destiny-Welten. Ich habe mich wieder hingesetzt und mich auf die Suche nach Interessantem gemacht. Was könnte euch interessieren? Vor einer Weile hatte ich euch um Hilfe gebeten. Leider blieb das Feedback dazu noch aus. Schaut doch mal rein. Sicher habt ihr ja noch die eine oder andere Idee?

In deren vergangenen Wochen haben wir begonnen, uns mit den Hüterklassen zu beschäftigen. Setzen wir doch einfach dieses Thema in dieser Woche fort. Heute möchte ich mir gern den Hunter vornehmen. Schnell, flink, wendig und unsichtbar: So kennen wir alle diese beliebte Hüterklasse. Finden wir noch mehr heraus!

Das Thema des heutigen Mythologie-Kapitels lautet daher: Hunter.

Bevor wir uns mit der Mythologie und den Geschichten hinter dem Begriff beschäftigen, schauen wir uns zunächst einmal den Jäger im Destiny-Universum näher an.

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Früher haben Jäger die Wildnis und das Ödland durchstreift und sind große Risiken für noch größere Belohnungen eingegangen. Sie sind keine Gesetzlosen – jedenfalls nicht mehr -, aber ihr eigenes Glück zu machen, bedeutet immer, die Regeln zu brechen. Ihre einzigartige Art von Wagemut und Erfindungsreichtum ist gefragt – jetzt mehr denn je.
– Klassenbeschreibung

Der Hunter im Destiny-Universum

Der Hunter ist einer der drei Hüterklassen in Destiny. Er ist flink und beweglich und hat von Natur aus eine bereits sehr hohe Mobilität vorzuweisen. Er ist hervorragend dafür geeignet, um Stealth- und Fernkampfwaffen einzusetzen um damit seine Feinde zu töten. Hunter sind eher schweigsam und bleiben meistens unter sich. Sie verwenden leichte Wurfmesser und Rauch, um ihre Feinde zu desorientieren. Jägerumhänge vermitteln ein Gefühl von etwas Geheimnisvollem, Unergründlichen. Und sie sind darüber hinaus hervorragende Meister der Tarnung. Besonders wohl fühlen sie sich in der Einsamkeit und Ruhe der Wildnis.

Durch das Licht des Reisenden und seiner Energien lernten Jäger, wie sie in der Wildnis überleben, ihre Beute töten und verlorene Geheimnisse des Goldenen Zeitalters zurückbringen. Sie sind mutige Späher und heimliche Mörder. Im Prinzip sind sie auch Assassinen sowie Experten mit Messern und Präzisionswaffen. Jäger beschreiten ihre eigenen Pfade und schreiben ihre eigenen Gesetze.

In der Kultur wird von Jägern, die eng miteinander befreundet waren, erwartet, dass sie die Umhänge ihrer gefallenen Kameraden in die Hand nehmen, um die von ihnen begonnenen Geschäfte abzuschließen.

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Unsere alten Welten sind wild geworden – tollwütige Bestien mit Zähnen aus Rost und Ruine. Aber solche Bestien sollen gezähmt werden. Oder zerbrochen werden.
– Grimoire-Beschreibung

Sub-Klassen der Hunter

Alle Hüter im Destiny-Universum haben bestimmte Fähigkeiten, von denen einige vom Reisenden gewährt werden, andere, die in der Natur banaler erscheinen können. Alle Hüter haben eine Klassen- und eine Granatentyp-Fähigkeit, deren Auswirkungen von Klasse zu Klasse variieren. Weiterhin münden diese Fähigleiten in einer absoluten Kraft, die Ungeheures vermag und als Super bezeichnet wird.

  • Revolverheld – „Ein einsamer Wolf, der für den perfekten Schuss lebt.“ Für mittlere bis lange Distanz geeignet. Eine Solar-Fähigkeit, die dafür gedacht ist, großen Schaden auf einzelne Ziele, aber auch auf Gruppen auszuteilen.
  • Nachtpirscher „Zeichne aus der Leere. Erleuchte den Weg.“ Eine auf Leere basierende Unterklasse. Sie ist bestens dazu geeignet ist, Feinde zu schwächen und gleichzeitig Einsatzteams zu unterstützen.
  • Klingentänzer (später Arkusakrobat)  „Schöne Tödlichkeit, unerbittlicher Stil.“ Eine Arkusunterklasse, die sich für den Nahkampf anbietet.
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Was bedeutet es, ein Jäger zu sein? Ich sage, es geht nur darum, wo du hingehörst. Die 
Hexenmeister haben ihre Bibliotheken, die 
Titanen haben ihre Mauern … Aber Jäger gehören in die Wildnis.
 „
– Cayde-6

Hunter-Gruppierungen im Destiny-Universum

Wie jede andere Hüterklasse gibt es auch unter den Huntern verschiedene Vereinigungen. Hier folgt eine kleine Auflistung dieser Gruppen:

Die Sechs Kojoten

Keine Vorräte. Rüstung in Fetzen. Aber die Flüchtlinge hatten um Hilfe gebeten. Und sie hatten ihr Wort gegeben.“ — Geschichte der Sechs Kojoten

Die Sechs Kojoten waren ein Einsatztrupp von sechs Jägern, die als erste das Kosmodrom patrouillierten. Sie werden von anderen Hütern als Legenden angesehen. Selbst Cayde verwies auf sie, als er einen jungen Jäger unterwies. Sie eskortierten auch Flüchtlinge in die Letzte Stadt, ohne auf ihre eigene Sicherheit oder Vorsicht zu achten.

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„Wenn du deinen alten Namen benutzen willst, hab ich da kein Problem mit. Sag’s nur keinem.“
—Micah-10 zu Himura Shinobu
Bild: Exotischer Brustschutz „Der sechste Kojote“
Bekannte Mitglieder
  • Himura Shinobu – war eine Bürgerin des Dorfes Coyote, das vom Gefallenen-Haus der Könige bedroht war. Shinobu wurde dort getötet. Ein Geist fand ihren Körper und brachte sie als Hüter zurück und sie wurde ein Teil der Sechs Koyoten.
  • Nadiya – Nach den Ereignissen bei Coyote bildeten Nadiya, Shinobu und die anderen vier Jäger die Six Coyotes. Sie erwarben ein Sprungschiff der Minerva-Klasse, The Bandwagon.
  • Therin Vai – Therin wurde von seinem Geist in einem Schiffswrack auferweckt. Er hat Glück, auf ein Lager von Reisenden, bekannt als Pilgrim-Wache, zu treffen. Sie hießen ihn willkommen und lieferten Essen und Geschichten. Therin entschloss sich, sich ihrer Gruppe anzuschließen. Er bemerkte, dass eine von ihnen eine große Frau namens Orin war und blaue Haut wie er hatte. Sie erklärte, dass ihre Leute, die Erwachten, von irgendwo anders im Sonnensystem kamen.
  • Micah-10 – Sie machte es sich zur Gewohnheit, ganze Gruppen von Geistern für sich zu sammeln, um sie zu beschützen und ihnen bei der Suche zu helfen. Sie wurde oft von Cyrell, einem Lichtträger bedroht, der glaubte, dass Hüter niemals auferstehen sollten. Geister mussten zerstört werden, bevor sie ihre Hüter fanden. Sie hielt Kontakt zu Conar, einen Jäger und Freund.
  • Conar – Conar wurde vor oder während der frühen Stadtzeitalters wiederbelebt. Er war unter seinen Mitjägern als einsamer Wolf bekannt. Er bevorzugte die Einsamkeit, als er das alte Russland erkundet. Das führte dazu, dass er als beste Informationsquelle über die Region angesehen wurde.
  • Lee-4
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Einige Jäger bilden Teams, wie die Sechs Kojoten. Andere gehen es alleine, wie – na ja, wie deine wirklich, damals. Das ist das Schöne daran, ein Jäger zu sein. Du kannst deinen eigenen Weg finden. „
– Cayde-6

Dead End Cure

Dead End Cure (abgekürzt DEC ) ist eine Gruppe von Jägern, die dafür bekannt sind, selten an einem Ort zu bleiben. Sie tragen normalerweise getarnte Rüstungen und Umhänge für ihre Expeditionen in der Wildnis und haben zwei bekannte Slogans: „Wir töten Meilen“ und „Der Weg endet nicht, das tust du“.

Über die drei folgenden Vereinigungen ist leider nichts bekannt:
  • Ikarus-Drifter 
  • Shadowjacks
  • Schattenschmiede
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Cayde-6

Bekannte Hunter

  • Anastasia Bray – Ein Mitglied aus dem Hause Bray, das in der Schlacht von Dämmerbruch  kämpfte und später zum Mars zurückkehrte, um ihre Vergangenheit zu erforschen.
  • Cayde-6 – Vertreter der Hunter-Vorhut. Getötet von Uldren Sov während einer Gefängnisrevolte im Gefängnis der Alten.
  • Eris Morn – Expertin für die Schar und Hilfe für die Hüter im Kampf mit den Schar und den Besessenen.
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Eris Morn
  • Lady Efrideet – Ehemaliger Eiserner Lord, die nach dem ersten Versuch der Gruppe, SIVA zu beanspruchen, verschwunden ist. Befindet sich derzeit an einem versteckten Ort unter einer Fraktion pazifistischer Wächter.
  • Shiro4 – Avantgardist und vertrauenswürdiger Freund und Berater von Lord Saladin.
  • Shin Malphur – Zweiter Träger des Letzten Wortes, der den Amoklauf von Dredgen Yor beendet hat. Adoptivsohn und Schützling von Jaren Ward.
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Trivia

  • Destiny ist das dritte Spiel, in dem eine Gruppe von Entitäten in einem Bungie-Spiel den Namen „Hunter“ trägt, die anderen beiden sind Marathon und Halo. Es ist auch das erste Mal, dass Jäger keine feindliche Klasse sind.
  • Es wird gezeigt, dass das Outfit des Jägers ein Verhältnis von Stoff zu Rüstung von 50:50 aufweist. Sein visuelles Design soll so aussehen, als würden sie die Wildnis nach Ausrüstung durchsuchen. Mit zerrissenen Umhängen und Ausrüstung, die auf HAZMAT-Material basiert (Gefährliches Material wird von der Industrie und der US-Regierung allgemein als HAZMAT oder gefährliche Güter bezeichnet).

Quellen: Destiny, Destiny-Grimoire, https://www.destinypedia.com/

Heinrich Hetzbold von Weißenseebei der Wildschweinjagd, Codex Manesse, Cod. Pal. germ. 848, fol. 228r., zwischen 1305 und 1340

Mythologie und Trivia außerhalb von Destiny

Ursprung und Geschichte der Jagd

Orionist ein riesenhafter, unter die Sterne versetzter Jäger. Als riesiger und starker Jäger lebte er in Böotien und Kreta. Bei der Jagd wurde er von seinen Jagdhunden Sirius und Procyon begleitet, die auch am Himmel sein Sternbild umgeben. Seine Herkunft ist widersprüchlich: manchmal ist er der Sohn von Poseidon und der Euryale. Manchmal hat er gleich drei Väter, nämlich Poseidon, Zeus und einen dritten (Hermes oder Ares). Alle drei mischten ihren Samen in einem Beutel aus Stierhaut. Von Zeus hat er daher seine Vorliebe für erotische Abenteuer und Poseidon vererbte ihm die Fähigkeit, über Wasser zu gehen.

Orion als Sternbild. Illustration aus Johann Bayers Uranometria, 1603

Jäger in der Griechischen Mythologie

Die ältesten unumstrittenen Belege für die Jagd stammen aus dem Altpleistozän und fallen zeitlich mit der Entstehung und Ausbreitung des Homo erectus vor 1,7 Millionen Jahren zusammen. Von da an bis vor rund 12.000 Jahren lebte nahezu die gesamte Menschheit als Jäger und Sammler. Die Jagd war von zentraler Bedeutung für die Evolution des Menschen. Für die Jagd wurden mit den Waffen die ersten Werkzeuge entwickelt. Die gemeinsam durchgeführte Jagd förderte die sozialen und kommunikativen Fähigkeiten und bildete eine der Grundlagen der menschlichen Kultur.

Odins Wilde Jagd

Der Mythos Wilde Jagd

  • Die Wilde Jagd ist die deutsche Bezeichnung für eine in vielen Teilen Europas verbreitete Volkssage. Sie bezieht sich auf eine Gruppe von übernatürlichen Jägern, die über den Himmel jagen. Der Begriff „Wilde Jagd“ wurde auf Grundlage von Jacob Grimms Deutscher Mythologie (1835) geprägt.
  • Das Phänomen nennt sich in Skandinavien als Odensjakt („Odins Jagd“), Oskorei, Aaskereia oder Åsgårdsrei („der asgardische Zug“, „Fahrt nach Asgard“) bekannt und hier eng mit der Julzeit verbunden.
  • Auch in der Schweiz und in Schwaben wird der Bezug zu Wotin/Odin im Namen Wüetisheer deutlich. In den Alpen spricht man auch vom Gratzug.
  • The Wild Hunt wird das Spektakel in England genannt.
  • Die Franzosen betiteln das ganze als Mesnie Hellequin. Im französischsprachigen Teil Kanadas wird der Begriff Chasse-galerie verwendet.
  • Im Italienischen wird das Phänomen als caccia selvaggia oder caccia morta bezeichnet.

Der Geisterzug

Die Wilde Jagd zieht der Überlieferung nach in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag, den sogenannten Rauhnächten, durch die Lüfte. Der Geisterzug zieht mit einem fürchterlichen Gerassel unter Schreien, Johlen, Heulen, Jammern, Ächzen und Stöhnen über den Himmel.

Am Zug nehmen Männer, Frauen und Kinder teil. Meist solche, die vorzeitig einen gewaltsamen oder unglücklichen Tod gefunden haben. Der Zug besteht aus den Seelen der Menschen, die „vor ihrer Zeit“ gestorben sind. Im Prinzip durch Umstände verursacht, die vor dem natürlichen Tod im Alter eintraten. Es ist überliefert, dass man, wenn man den Zug betrachtet, mitgezogen wird. Und zwar so lange, bis sie befreit werden. Auch Tiere, vornehmlich Pferde und Hunde, ziehen mit.

Allgemein ist die Wilde Jagd dem Menschen nicht feindlich gesinnt, doch ist es ratsam, sich niederzuwerfen oder sich im Hause einzuschließen und zu beten. Wer das Heer provoziert oder verspottet, wird unweigerlich Schaden davontragen, und wer absichtlich aus dem Fenster sieht, um das Heer zu betrachten, dem schwillt etwa der Kopf an, so dass er ihn nicht zurückziehen kann.

Quellen: https://de.wikipedia.org

Epilog

Und damit ist das Ende dieses Mythologie-Kapitels erreicht. Ich hoffe sehr, euch wieder ein wenig Hintergrundwissen vermittelt zu haben.

Ich freue mich schon auf die kommende Woche und darauf, die nächsten Destiny-Mythen aufzudecken.

Seid also wieder mit dabei, wenn sich auch in der nächsten Woche ein weiteres Kapitel in der Reihe Mysterium Destiny öffnet!

Fortsetzung folgt …

Falls ihr die anderen Kapitel verpasst habt oder einfach noch einmal nachlesen wollt: nachfolgend alle bisher erschienenen Kapitel im Mysterium Destiny zum Nachlesen:

Mysterium Destiny

Destiny – Lore

Liebe Leserinnen und Leser, nun seid ihr wieder gefragt. Wie hat euch Kapitel 43 meiner Mythologie-Reihe gefallen? Welchem Thema sollen wir uns in Kapitel 44 widmen? Ihr könnt natürlich gerne wieder mitbestimmen. Schreibt mir eure Wünsche in den Kommentaren, auf Facebook und Twitter. Und nicht vergessen: Das Destiny-Universum steckt noch immer voller Geschichten und Mythen!

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Destiny 2 – Der neue Saison-Pass – Saison der Dämmerung