The Beginning: Ein Spiel, das direkt Rekorde schlug!

Destinys Geschichte beginnt bereits im Jahr 2009, damals wurde die Idee geboren und die Entwickler machten sich fleißig ans Werk. Die große Stunde schlug volle fünf Jahre später, also 2014, als der Release anstand. Was viele nicht wissen: Destiny war bis dato das teuerste Spiel der Welt – deshalb stand automatisch die Frage im Raum: Macht sich das Ding nun bezahlt?

Destiny kostete eine halbe Milliarde Dollar!

500 Millionen Dollar hatte Activision in diesen Traum von einem Spiel investiert, ein ungeheurer Betrag, eine halbe Milliarde! Sogar auf sueddeutsche.de wurde damals darüber berichtet: Welcher Hollywood-Blockbuster erreicht in der Produktion solche Summen? Fluch der Karibik 4 als offiziell teuerste Produktion verschlang 430 Millionen Dollar, lag also noch darunter. Avengers: Age of Ultron war kostenmäßig auch nicht schlecht, schaffte es aber „nur“ auf 394 Millionen Dollar. Zum Ende des vergangenen Jahrtausends brachte Titanic alle zum Staunen, mit einem schmalen Budget von 200 Millionen Dollar – was heute inflationsbereinigt ungefähr 319 Millionen Dollar wären.

Was trieb den Preis für „Destiny“ so in die Höhe?

Teure Kulissen und Requisiten waren es nicht, auch nicht die exotischen Schauplätze oder die exquisiten Schauspieler. Obwohl: Letzteres trifft gewissermaßen schon zu, denn die Originalversion punktet mit den hochdotieren Synchronstimmen großer Stars wie Game-of-Thrones-Riese Peter Dinklage. Doch zuerst mussten 500 Programmierer und Grafiker ihren Job erledigen, über Jahre hinweg in einem ehemaligen Kino, das erst aufwendig umgebaut wurde. Nicht nur viele kleine Computer mussten her, sondern auch ein paar Großrechner mitsamt dem zugehörigen Kühlsystem – und schon waren ein paar Millionen Dollar weg. Nebenbei pumpte das Unternehmen 200 Millionen Dollar in Werbung, so sagt man.

Was reinfließt, muss mindestens wieder herauskommen

Auf diese Weise sammelten sich die Millionen und die Sache geriet zu einer Art Glücksspiel, denn die vielen Dollar mussten schließlich wieder zurück in die Kasse – mindestens! Wer es schon einmal probiert und sich auf vegasslotsonline.com ein digitales Automatencasino ausgesucht hat, kann diesen Coup in etwa nachvollziehen. Auf dem besagten Portal findet ihr zahlreiche virtuelle Spielstätten, sauber aufgelistet und mit den jeweiligen Merkmalen versehen. Vor allem die Boni stehen im Fokus des Interesses, denn sie erhöhen die Gewinnchancen, ohne dass dafür eine höhere Einzahlung fällig wird.

Die Macher setzten alles auf eine einzige Karte

Activision konnte von keinem Rabatt profitieren, setzte aber trotzdem alles auf eine Karte und zog den Hauptgewinn. Das ist, als wenn ein Automatenspieler für eine einzige Spielrunde ein paar Hundert Euros auf einmal einzahlt, nur dass er das „Output“ noch weniger beeinflussen kann. Wie dem auch sei, die Macher von Destiny wollten höchste Ansprüche erfüllen, schufen zahlreiche realitätsgetreue Schauplätze, sogar welche, die nur wenige Spieler jemals aufsuchen würden. Jedes Detail zählte in dieser anspruchsvollen Kulisse, sodass ihr davon ausgehen dürft, dass jeder einzelne Stein oder Baum sorgsam von einem Mitarbeiter konstruiert und platziert wurde.

100 Experten sorgten für Ansturm-sichere Server

Im Jahr 2013 investierten Gaming-Fans immerhin weltweit 75 Milliarden Dollar in ihr liebstes Hobby, seitdem sind diese Zahlen mehrmals kräftig gestiegen. Die Gewinnerwartungen für Destiny waren also nicht völlig aus der Luft gegriffen, Call of Duty: Black Ops brachte schon 2010 die stolze Summe von 1,5 Milliarden Dollar ein. Destiny ist bekanntlich ein Online-Spiel, also verschlingt allein der Betrieb schon einiges an Geld. Damals arbeiteten ungefähr 100 Experten daran, dass die Server zum passenden Zeitpunkt Ansturm-sicher waren. Vor dem Release trafen allein aus den USA ungefähr 2 Millionen Vorbestellungen ein, die der Mannschaft entsprechend Hoffnung machten.

Die Stunde der Wahrheit verlief phänomenal

Dann kam schließlich die Stunde der Wahrheit – und sie verlief phänomenal. Die Schweizer handelszeitung.ch berichtete damals begeistert, dass innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Release 500 Millionen Dollar in die Kasse strömten, also der Betrag, den der ganze Spaß gekostet hatte. «Von Anfang an waren wir überzeugt, dass sich unser Investment und der Glaube an Destiny auszahlen wird», erklärte Eric Hirshberg als Chef von Activision Publishing prompt selbstbewusst. Ein innerliches Zittern hätte der gute Mann sicherlich nicht zugegeben!

Nur Grand Theft Auto V, kurz GTA 5, konnte es mit diesem Coup aufnehmen. Dieses starke Game spielte im Herbst 2013 am ersten „Lebenstag“ 800 Millionen Dollar ein und näherte sich damit einer Milliarde. Allerdings kostet dieser Erfolgshit „nur“ 260 Millionen Dollar, die Gewinnspanne war also deutlich breiter. Trotzdem galt Destiny nicht nur 2014, sondern auch in den vielen folgenden Jahren als durchschlagender Erfolg. Jeder investierte Cent hatte sich gelohnt! Mehr zur Geschichte unseres Spiele-Hits erfahrt ihr hier auf destiny-infobase.de.